Mi, 13. Dezember 2017

Regierungskritisch

06.12.2016 09:58

Ex-Chefberaterin von Orban kauft Zeitung "Figyelö"

Die ungarische regierungskritische Wochenzeitung "Figyelö" hat einen neuen Eigentümer. Laut dem Portal "Origo.hu" vom Montag kaufte die Ex-Chefberaterin des rechtskonservativen Premiers Viktor Orban das Blatt.

Schmidt ist Direktorin des Budapester Terrorhaus-Museums und sieht sich selbst als "Finanzinvestorin", die das insolvente Blatt retten und dessen Mitarbeitern eine neue Chance bieten würde. Sie wolle aus dem Blatt eine Zeitung machen, die durch Qualität, Würde und Maßhaltung gekennzeichnet werde.

Erst jüngst schrieb das Blatt von einer "Attacke gegen die Pressefreiheit", da ein Journalist wegen seines regierungskritischen Artikels polizeiliche Maßnahmen hinnehmen musste. Im Vorfeld war die Oppositionszeitung "Nepszabadsag" ohne Vorwarnung eingestellt und an einen regierungsnahen Oligarchen verkauft worden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden