Fr, 25. Mai 2018

Umweltgefährdung

06.12.2016 15:26

Prozess um 1000 Gänse und Gülle-Rinnsal in Bach

Was schnattert denn da im Kremser Gericht? Der Akt über tausend Gänse, die zuvor am rauschenden Bach in Niederösterreich einen Haufen Dreck angerichtet haben. Ihr Besitzer hatte mit ihrer Aufzucht das Grundwasser gefährdet - Prozess!

Eine "fast unüberschaubare Anzahl an Gänsen" auf einer fast kahl gefressenen Fläche mit nur einem kleinen Rinnsal, das in den vorbeifließenden Bach führt - so beschreibt ein zuständiger Beamter die Lage, in der er die Gänseaufzucht des Niederösterreichers anfangs vorgefunden hatte: "Und Sie können sich vorstellen, wenn 1000 Gänse in ein kleines Rinnsal hineinkoten." - Nein, will sich eigentlich keiner vorstellen.

Der Gänsepapa jedenfalls reagierte vorbildlich: Sofort setzte er die ihm angetragenen Maßnahmen um. Eine große Gefährdung des Grundwassers sahen die Experten nicht, eher eine lokale. So kommt der Angeklagte mit einer Diversion davon - heißt: Geldstrafe und Probezeit.

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