Di, 21. November 2017

Um Hund zu retten

06.12.2016 15:27

Australischer Zoowärter verpasst Känguru Kinnhaken

Ein Känguru nimmt einen Hund in den Schwitzkasten, der Hundebesitzer versetzt dem Känguru einen Kinnhaken - ein Video davon hat in Australien eine Welle der Empörung ausgelöst. Der Hundebesitzer Greig Tonkins ist nämlich Zoowärter, und Tierschützer meinten in sozialen Netzwerken, er gehöre gefeuert. Das wird aber nicht passieren.

Der Zwischenfall ereignete sich bei einem Jagdausflug im Juni, das Video wurde aber erst jetzt bekannt. Darauf ist Tonkins zu sehen, wie er zuerst seinem Hund zu Hilfe eilt. Als das Känguru den Hund loslässt und dann aufrecht auf den Hinterbeinen auf Tonkins zuhüpft, schlägt dieser dem Tier mit der Faust an den Kopf. Das Känguru bleibt erst verdutzt stehen und springt dann davon.

Sofort kamen Rufe auf, dass Tonkins gefeuert gehöre. Am Dienstag meldete sich der Arbeitgeber: Man arbeite mit Tonkins an seinem Verhalten, teilte der Taronga-Western-Plains-Zoo in Dubbo rund 400 Kilometer nordwestlich von Sydney mit. "Der Taronga-Zoo ist eindeutig gegen das Schlagen von Tieren oder den Einsatz von Hunden bei der Jagd." Der Zoo verlange "höchste Standards, um das Wohlergehen von Tieren zu gewährleisten, und wir erwarten, dass unsere Mitarbeiter diese Standards bei jedem Umgang mit Wildtieren einhalten". Tonkins Job sei aber nicht in Gefahr.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).