"Danube Flats"

Wien bekommt höchsten Skyscraper des Landes

150 Meter hoch sollen die "Danube Flats" am Ufer der Neuen Donau bei der Reichsbrücke werden - damit ist der Wolkenkratzer das höchste Wohnhochhaus des Landes. Aber kaum wurden die Pläne veröffentlicht, geht das Gemecker schon los.

Im Wohnturm und dem Terrassenhaus sollen 520 Wohnungen entstehen - damit der Errichter sein Projekt verwirklichen kann, muss er in den "Danube Flats" auch 40 Sozialwohnungen anbieten, 3,9 Millionen Euro zur Erweiterung einer Schule beisteuern und der Vorplatz der U1 Station Donauinsel finanzieren. Am kommenden Montag ist die entscheidende Bauverhandlung angesetzt, geht alles durch, ist der Baustart für Mitte 2017 angesetzt.

Doch kaum wurde das Projekt bekannt, meldeten sich nicht unerwartet auch Kritiker: so wurde beanstandet, dass zunächst nur eine Bebauungshöhe von 26 Metern zugelassen war und erst danach vom Gemeinderat umgewidmet wurde. Ein durchaus üblicher Vorgang - denn ansonsten wären alle Hochhausbauten in Transdanubien ja Schwarzbauten.

Auch dass die hinter dem Projekt die Soravia Gruppe steht, wird bemängelt - doch die ist finanziell solvent genug, das Projekt durchzuziehen. Was allerdings wirklich fraglich ist: Wollen Mieter, die sich die teuren Apartments an der Spitze des Wohnhauses leisten können, wirklich dort wohnen? Zwar entschädigt der imposante Ausblick über die Donau für vieles - aber ob das reicht, das fehlende Image zu komepnsieren? Schließlich steht dann auf der Visitenkarte nicht der 1. oder 19. Bezirk als Wohnadresse...

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zet

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