Di, 22. Mai 2018

"Ergebnis annehmen"

04.12.2016 14:25

Eisige Temperaturen: So wählten die Polit-Promis

Bei eisigen Temperaturen ist die Polit-Prominenz am Sonntag zu den Urnen geschritten, um über den neuen Bundespräsidenten abzustimmen. Neben Bundeskanzler Christian Kern, FPÖ-Parteichef Heinz Christian Strache sowie den beiden Kandidaten fand sich auch Alt-Bundespräsident Heinz Fischer zur Wahl ein. Er zeigte sich optimistisch: "Das wird eine perfekte Wahl."

Nach zwölf Jahren als Staatsoberhaupt wählte Fischer am Sonntag erstmals wieder als einfacher Bürger. Er sei "absolut" zuversichtlich, dass der von ihm unterstützte Kandidat Alexander Van der Bellen ihm in die Hofburg nachfolgen wird. Schon zeitig um 8.15 Uhr kam Fischer mit seiner Frau Margit gut gelaunt zum Amtshaus in der Lerchenfelderstraße im achten Wiener Gemeindebezirk. Es handle sich um eine wichtige Wahl und trotzdem "eine Wahl wie jede andere, weil jede Wahl wichtig ist", betonte er.

"Es hat alles gut geklappt", berichtete er nach seinem Stimmeneinwurf den Journalisten, die diesmal ja nicht mehr mit ins Wahllokal durften, sondern draußen warten mussten - was das frühere Staatsoberhaupt sogleich besorgte: "Kinder, dürft's ihr da nicht rein, wo es ein bisserl wärmer ist?", fragte er mit Blick auf den Vorraum.

Fischer wird den restlichen Tag jedenfalls privat verbringen. Am Nachmittag kommen Kollegen aus seinem früheren Büro zu Besuch, um sich gemeinsam anzuschauen, "wie sich die Dinge entwickeln", verriet der Alt-Bundespräsident.

Großes Medienaufkommen bei Hofer und Van der Bellen
Die beiden Kandidaten Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen wurden bei ihrer Stimmabgabe von einem hohen Medienaufkommen begleitet. Van der Bellen schritt in Wien-Mariahilf mit Ehefrau Doris Schmidbauer zur Wahl, Hofer wählte in seinem Heimatort Pinkafeld. Begleitet wurde er von Gattin Verena, nur die gemeinsame Tochter fehlte diesmal: "Anni ist mit dem Hund spazieren gegangen", erklärte der Dritte Nationalratspräsident.

Glawischnig geht davon aus, "dass alles gut ausgeht"
Die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig hat bei der Bundespräsidentenwahl "angespannt, aber voller Zuversicht" ihre Stimme für Alexander Van der Bellen abgegeben. "Ich gehe davon aus, dass alles gut ausgeht", sagte Glawischnig am Sonntag nach der Stimmabgabe vor Journalisten in Wien-Hernals.

"Großen Respekt" zollte die Chefin der Grünen der Wahlkampagne und dem Team Van der Bellens. Dieses habe in den vergangenen elf Monaten einen großartigen Wahlkampf hingelegt. Vom neuen Bundespräsidenten erwartet Glawischnig, dass dieser nach all der Polarisierung verbindend wirkt und Brücken baut. "Das traue ich Alexander Van der Bellen am besten zu", sagte Glawischnig.

Strache: "Werde Ergebnis respektieren"
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat am Sonntag bei seiner Stimmabgabe zur Bundespräsidentenwahl alle Wähler noch einmal aufgerufen, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Für den Wahltag zeigte sich Strache "sehr zuversichtlich und hoffnungsfroh". Der FPÖ-Chef erwartet wieder ein knappes Ergebnis. Einen Wahlsieg von Van der Bellen würde er "respektieren, das ist in einer Demokratie so".

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