Mi, 22. November 2017

Christkindl-Aktion

03.12.2016 15:44

Kinder weinen um ihre geliebte Mutter

"Ich steh’ wie vor einer Wand. Alle sagen mir, es wird wieder. Aber das sagt sich leicht. Wenn ein Mann stirbt, ist es auch tragisch. Aber die Kinder brauchen vor allem eine Mama" - Stefan W. (44) aus Bad Zell steht noch sichtbar unter Schock. Seine Frau Sabine (36) war - wie berichtet - am 20. November an einer Gehirnblutung gestorben, nachdem sie von einem Linzer Spital mit der Diagnose Migräne heimgeschickt worden war. Nun unterstützt das "Krone"-Christkind die arme Familie.

"Sabine ist nie krank gewesen, sie hat nie einen Doktor gebraucht, sondern hat sich selber mit Kräutertees behandelt. Sie war hart im Nehmen, da bin ich selber viel öfter beim Arzt gewesen", sagt Witwer Stefan W. aus Bad Zell. Der Mühlviertler  führte ein geordnetes Leben. Unter der Woche war er auf Montage, Haushalt und die beiden Kinder (11 und 15) schupfte seine Ehefrau Sabine (36), die 20 Stunden in einem Supermarkt arbeitete. Sie  waren seit 1998 ein Paar, im Jahr 2000 wurde ein Haus gebaut, vor zwei Jahren geheiratet. Der Sohn  ist elf, derzeit kümmert sich die Oma um ihn. Die Tochter ist 15 und in einem Schulinternat. Die Kinder weinen viel um ihre geliebte Mama.

Das stabile Leben zerbrach
Vor zwei Wochen, am 18. November, brach das so stabil scheinende gemeinsame Leben der vierköpfigen Familie binnen weniger tragischer Stunden in Stücke.  Um 6 Uhr früh ließ sich Sabine W. von der Rettung in das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder bringen, weil sie stechende Kopfschmerzen und Lähmungserscheinungen in einem Vorfuß hatte. Um 8 Uhr holte sie dann ihr Mann ab, hörte noch selbst, wie die Ärztin sagte, es handle sich um eine normale Migräne. Knapp zwölf Stunden später brach Sabine W. zuhause zusammen. Am 20. November wurden im Neuromed Campus die lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet. Diagnose: Subarachnoidalblutung mit Aneurysma-Ruptur. Diese Erkrankung ist eine spezielle Form von Schlaganfall. Ursache  sind meist Missbildungen der Arterien an der Schädelbasis.

"Es stimmt, wie es in der ,Krone‘ gestanden ist, wir stehen wirklich vor den Trümmern unserer Existenz. Die Kinder brauchen doch ihre Mutter. Ich hab’ bisher zuhause nichts gemacht, ich weiß nicht, wie das funktionieren soll", sagt der verzweifelte Witwer. Zur Trauer kommt das Gefühl des Verlassenseins:  "Mir geht sie einfach überall ab. Ich geh’ jetzt immer erst um elf ins Bett, weil ich weiß, sie liegt nimmer da. Am Abend sitz’ ich alleine da, ab und zu wisch’ ich mir durch die Augen. Aber am ärmsten sind die Kinder"

Liebe Leser, bitte helfen Sie der verzweifelten Familie mit einer Spende an unser "Krone"-Sonderkonto (siehe unten)! Das Kennwort lautet "Gehirnblutung".

Unser "Krone"-Sonderkonto bei der Hypo Oberösterreich: IBAN: AT28 5400 0000 0060 0007; BIC: OBLAAT2L

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