Do, 19. April 2018

Wirbel nach Dreh

19.11.2006 12:02

Brad verteidigt Angelinas Bodyguards

Hollywood-Star Brad Pitt hat die Leibwächter seiner Lebensgefährtin Angelina Jolie gegen den Vorwurf des Rassismus in Schutz genommen. Den drei britischen Bodyguards war vorgeworfen worden, sie hätten bei Dreharbeiten von Angelina Jolie in einer indischen Schule Kinder und Eltern misshandelt und beschimpft. Die Leibwächter waren festgenommen und am Freitag erst gegen eine Kaution von umgerechnet 430 Euro auf freien Fuß gesetzt worden.

Der Vorfall sei ein schreckliches Missverständnis gewesen, sagte Brad dem TV-Sender NDTV. Er sei sich absolut sicher, dass niemand, der bei ihm angestellt sei, einen Hang zum Rassismus habe.

„Das ist nicht das, was Angelina und ich wollen. Das widerspricht der Botschaft des Films, den wir gerade machen wollen. Wir würden niemals jemanden einstellen, der Rassist ist oder Kindern Schmerzen zufügt.“

Eltern der Schüler hatten die Leibwächter angezeigt und eine Entschuldigung von Jolie verlangt. Sie sollen Kinder und deren Eltern unter anderem mit Aussagen wie „Ihr verdammten Inder“ beleidigt haben.

Großes Filmprojekt über einen Helden
Angelina ist seit mehreren Wochen mit Brad und ihren drei Kindern in Indien. Die 31-Jährige spielt in dem Film „A Mighty Heart“ über den 2002 im pakistanischen Karachi ermordeten Journalisten Daniel Pearl die Ehefrau des Opfers. Der Streifen wurde zunächst im westindischen Pune gedreht, die Dreharbeiten werden nun in Bombay fortgesetzt.

Pearl hatte für das „Wall Street Journal“ in Karachi über die Hintergründe der Anschläge vom 11. September 2001 recherchiert und war von radikal-islamistischen Terroristen entführt worden. Die Extremisten köpften den 38-Jährigen.

Pearls Ehefrau Mariane war zum Zeitpunkt des Mordes mit dem ersten Kind des Ehepaares schwanger. „A Mighty Heart“ („Ein mächtiges Herz“) ist die Verfilmung ihrer Memoiren mit dem gleichnamigen Titel.

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