Di, 22. Mai 2018

Hilfsprojekt

01.12.2016 16:34

Schüler als Christkindl: Kuh für Familie in Afrika

Einmal selbst Christkind sein! Die Kinder der Volksschule Innere Stadt in Innsbruck haben sich für die Weihnachtszeit ein ganz spezielles Hilfsprojekt vorgenommen. Sie wollen bei ihrer Adventfeier Geld sammeln und damit für eine Familie in Afrika eine Kuh finanzieren, die deren Leben komplett verändern wird.

"Eigentlich schwebte mir vor, einen Brunnen in Afrika zu finanzieren", erinnert sich Religionslehrerin Gertrud Geissler. "Doch dieser hätte ein paar tausend Euro gekostet." Matthias Danninger von der Organisation "Bruder und Schwester in Not" der Diözese Innsbruck brachte die Pädagogin und ihre Kollegin Beate Spöck schließlich auf die grandiose Idee, einer Familie in Uganda eine Kuh zu schenken.

Ein Hilfsprojekt bei dem Kinder auch viel lernen

Mit Hilfe einer Geschichte rund um ein neunjähriges Mädchen namens Josephine, wurde den Kindern auch näher gebracht, dass eine sechsköpfige Familie die Kuh nicht nur für den Eigenbedarf melken, sondern auch der Kuhmist als Dünger für die Gemüsefelder verwendet werden kann. "Außerdem können die Eltern von Josephine die Milchprodukte verkaufen", meint Geissler. Medikamente und etwa der Schulbesuch der Kinder wären damit gewährleistet. "Natürlich wird die Familie auch im Umgang mit der Kuh vorher eingeschult", weiß die Religionslehrerin.

Name für das Tier wird bei Aventfeier gesucht

Um die 750 Euro für die Kuh zusammen zu bringen, organisiert die Schule mit rund 250 Kindern am Freitag ab 16.30 Uhr eine Adventfeier. Dabei werden Spendentöpfe aufgestellt und Zeichnungen der Kinder verkauft. "Während der Feier wird auch nach einem Namen für die Kuh gesucht - denn irgendwie muss sie ja heißen."

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