So, 25. Februar 2018

Für Pitztaler:

01.12.2016 15:54

Naturnah & Gletscher-Ehe kein Widerspruch

Ob die Skigebiets-Fusion zwischen Pitztal und Ötztal kommt, steht noch in den Sternen. Bereits auf Schiene ist der Zeitplan für die Regionalentwicklung im Pitztal. Bei der TVB-Vollversammlung Mittwoch Abend wurde deutlich, wohin es gehen soll. Naturnah und Gletscher-Ehe sind für die Pitztaler Touristiker kein Widerspruch.

Der Sommer bescherte dem Pitztal einen neuen Gästerekord (88.816 Ankünfte). Dennoch geht die touristische Entwicklung seit Jahren schleppend voran. Die aktuell rund 8000 Gästebetten bedeuten ein Minus von 8 Prozent gegenüber dem Jahr 2000. Daher kann Tourismusverbands-Obmann Rainer Schultes, wie er meint, nicht verstehen, dass das geplante Chaletdorf in Wenns (80 Betten) Gegner habe.

Klares Profil und emotionaler Draht zum Gast

Bei der Vollversammlung sprach Zukunftsforscher Andreas Reiter über Kennzeichen einer erfolgreichen Tourismus-Region. Einzigartigkeit definiert sich demnach nicht (nur) über Angebote, die sonst niemand hat. Ein klares Profil und ein emotionaler Draht zum Gast seien viel wichtiger. Das Profil des Pitztales soll dank Impulspaket des Landes geschärft werden. 7 bis 10 Millionen Euro wurden für die Entwicklung von Landwirtschaft, Infrastruktur und Tourismus zugesagt. "Jetzt erfolgt die Ausschreibung für die Projektbegleitung. Anfang 2017 findet die Startveranstaltung statt. Bis Juli soll das Programm stehen", informierte TVB-Geschäftsführer Gerhard Gstettner über den Zeitplan.

Steinbockzentrum in St. Leonhard ab 2018

Für authentisches Naturerleben soll das Tal in Zukunft stärker stehen. Bereits fixiert ist der Bau des Steinbockzentrums in St. Leonhard. 2018 soll es fertig sein. Ganz oben auf der Wunschliste steht für die Touristiker der Zusammenschluss der Gletscherskigebiete. Das alles geht für die Pitztaler zusammen. Die Entscheidung fällt aber nicht im Tal.

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