Sa, 25. November 2017

„Auffällige Häufung“

01.12.2016 14:13

Erneut Fehlalarme bei der Wiener Feuerwehr

Die Wiener Feuerwehr hat in dieser Woche erneut häufiger als üblich zu falschen Brandalarmen ausrücken müssen. Erst am Sonntag war ein Mann festgehalten worden, der beschuldigt wird, mehr als 40-mal grundlos Brandmelder ausgelöst zu haben. Es gebe weiterhin eine "auffällige Häufung dieser Fälle", so Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf am Donnerstag.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 42-jährigen Österreicher mit kosovarischen Wurzeln, wie die Polizei bereits am Sonntag mitgeteilt hatte. Der Mann wurde auf freiem Fuß angezeigt. Mehr könne die Polizei auch nach den neuen Fehlalarmen vorerst nicht tun, sagte Pressesprecher Roman Hahslinger am Donnerstag. Das sei ähnlich wie bei einem länger zurückliegenden Fall mit falschen Bombendrohungen, wo der amtsbekannte Täter erst nach einem monatelangen Tatzeitraum festgenommen und vor Gericht gestellt werden konnte, so der Sprecher weiter.

"Bekommen den Auslöser in den seltensten Fällen zu Gesicht"
Die mutwilligen Auslösungen von Brandmeldeanlagen in Geschäften, Einkaufszentren und Hotels häufen sich laut Feuerwehrsprecher Schimpf seit rund zwei Wochen. Ob der 42-Jährige tatsächlich auch für die aktuellen Fehlalarme verantwortlich ist, ist unklar. "Wir bekommen den Auslöser in den seltensten Fällen zu Gesicht", sagte Schimpf. Der nun beschuldigte Mann sei jedoch nicht nur von Feuerwehrleuten, sondern auch immer wieder von Sicherheitspersonal beobachtet und festgehalten worden.

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