Do, 23. November 2017

Brutaler Bauchfleck

01.12.2016 09:01

Sturm-Schock: Die Führung futsch & Alar im Spital!

Als Referee Drachta die letzte englische Runde des Jahres anpfiff, zeigte das Thermometer minus zwei Grad. 8.351 "eiserne" Fans hatten dennoch den Weg in die Merkur-Arena gefunden, viele aber stellten sich die Frage der Sinnhaftigkeit von 20.30-Uhr-Terminen am Ende des Jahres.

Am Ende waren die Mienen der Fans eisig wie die Temperaturen! 0:2, die Tabellenführung futsch - und Sportchef Kreissl knurrte: "Ein verdienter Sieg für die Admira! Die waren besser, haben gut gekontert. Wir haben eine große Chance weggeworfen - sehr ärgerlich!"

Zusätzlicher Tiefschlag: Deni Alar musste mit Verdacht auf einen Bruch eines Mittelfußknochens im rechten Fuß nach 23 Minuten ins UKH. "Er hat Schmerzen an der Fußsohle, wir hoffen aber, dass es nur muskulär ist", so Kreissl. Im "Worst Case" wäre der Herbst für den Führenden der Schützenliste gelaufen.

Sturm vergibt Chancen zur Führung
Am Rasen tat sich Sturm vor der Pause gegen die vom Sieg in Salzburg beflügelte Admira äußerst schwer: Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware - bei den besten Möglichkeiten durch Alar und Edomwonyi war Goalie Leitner am Posten. Admira hatte Distanzschüsse durch Bajrami und Knasmüllner, die der starke Gratzei abwehrte. Nach der Pause hätte Edomwonyi die Partie vorentscheiden können, scheiterte aber mit einer Hundertprozentigen (50.) an Leitner. Im Gegenzug hielt Gratzei einen Sitzer von Knasmüllner.

Admira eiskalt
Ein Fehlpass von Jeggo, den Ebner abfing und sofort in die Tiefe spielte, war der Todesstoß für Sturm: Monschein lief alleine auf Gratzei und schloss eiskalt ab (78.). Sax fixierte mit einem Schlenzer das 2:0.

Altach "muss die Bank von England sprengen"
An der Spitze steht nun einsam Altach, das nach dem 1:0 gegen Ried seit neun Partien unbesiegt ist. Sorgenfrei allerdings ist der Ländleklub nicht: Altach hat mit 50 Punkten budgetiert - und bereits 36 gemacht: "Wir müssen die Bank von England sprengen," so Sportchef Zellhofer. Geheimer Plan am Rande: Weil’s so gut läuft, soll Werner Grabherr auch im Frühjahr Coach bleiben, obwohl ihm die Pro-Lizenz fehlt. Offiziell wäre Georg Zellhofer Cheftrainer.

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