So, 19. November 2017

Via Facebook und Co.

30.11.2016 17:21

38-Jähriger drohte Polizisten mit dem Umbringen

"Fuck Police Attnang, you are dead - ich bringe euch alle um, sowie keine Gnade, wollt ihr eine Kugel in den Kopf?" Das ist nur eine von zahlreichen wüsten Drohungen, die ein 38-Jähriger via Facebook, E-Mail und per Telefon im Oktober an die oberösterreichische Polizei geschickt hat. Die Festnahme des Verdächtigen wurde daraufhin angeordnet, auch ein internationaler Haftbefehl wurde ausgestellt. Für den Mann klickten schließlich in Kroatien die Handschellen.

Der Verdächtige dürfte sich vor dem Computer und am Telefon besonders stark gefühlt haben. So kündigte er etwa an, Polizisten mit einer Kalaschnikow erschießen zu wollen, wenn diese jemals wieder eine Amtshandlung gegen ihn führen würden. Er drohte sogar mit "Krieg", wenn der Bezirkshauptmann sowie die Polizei seine Familie nicht in Ruhe ließen.

"Konkrete Gefährdung"
Die Exekutive ging daher von einer "konkreten Gefährdung" aus. Bei einer Hausdurchsuchung in Attnang-Puchheim stießen Beamte dann auf Hinweise, dass der Beschuldigte tatsächlich gegen das Waffen- und auch gegen das Suchtgiftmittelgesetz verstoßen haben dürfte. Die Staatsanwaltschaft Wels ordnete daraufhin die Festnahme des Mannes an.

Wie sich herausstellte, befand sich der Gesuchte in Kroatien - genauer gesagt auf der Insel Rab. Dort wurde er von der Polizei festgenommen und mittlerweile nach Oberösterreich überstellt. Er sitzt nun in der Justizanstalt Wels. Seine Drohungen will er im Alkohol- und Drogenrausch ausgesprochen haben.

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