Mi, 22. November 2017

Streit um Rochaden

30.11.2016 14:05

Häupl an Kritiker in Wiener SPÖ: „Is ma wurscht“

Wiens Bürgermeister Michael Häupl zeigt den Kritikern in den eigenen Reihen die kalte Schulter. Zu Gemeinderat Christian Deutsch, der nach dem Landesparteivorstand in der Vorwoche gemeint hatte, es fehle der Mut für personelle Änderungen, meinte der Stadtchef lapidar: "Ganz offen gesagt und Wienerisch gesagt: Des is ma wurscht!"

Deutsch sei ja nicht mehr Mitglied des Landesparteivorstandes (er war früher Landesparteisekretär, Anm.), daher habe er auch keine Ahnung, was dort genau besprochen worden sei, so Häupl. Er halte es dabei mit dem früheren deutschen Bundeskanzler Willy Brandt, sagte er im Ö1-"Morgenjournal": "Wenn er mit einer Faust auf den Tisch haut, dann kümmert das nicht einmal den Tisch." Auch die Kritik von anderen SPÖ-Vertretern wies der Bürgermeister kämpferisch zurück.

Landesparteivorstand endet ohne Rochaden
Die Sitzung des erweiterten Parteivorstandes der Wiener SPÖ war am Montag vor einer Woche gänzlich ohne Personalentscheidungen zu Ende gegangen. "Niemand ist gestürzt worden", versicherte Häupl nach dem Treffen. Zu 98 Prozent sei nur über Inhalte diskutiert worden, die inhaltliche Debatte sei aber sehr wohl intensiv geführt worden.

Video: Wiener SPÖ-Vorstand endet ohne Personalrochaden

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