Di, 21. November 2017

Auslosung in Kasan

26.11.2016 17:11

Deutschland bei Confed Cup gegen Chile, Australien

Weltmeister Deutschland trifft beim Confederations-Cup im kommenden Sommer in Russland auf Australien, Chile und den noch zu ermittelnden Afrika-Champion. In Gruppe B treffen Europameister Portugal, Russland, Mexiko und Neuseeland aufeinander. Das ergab die von Stabhochsprung-Olympiasiegerin Jelena Isinbajewa durchgeführte Auslosung für das WM-Testturnier am Samstag in Kasan.

Die Mini-WM, die als Generalprobe für die WM 2018 in Russland dient, wird von 17. Juni bis 2. Juli in St. Petersburg (Eröffnungsspiel und Finale), Moskau, Sotschi und Kasan gespielt. Gastgeber Russland bestreitet das Eröffnungsspiel gegen Ozeanien-Meister Neuseeland. Das Teilnehmer-Feld steht erst nach den Finale der Afrika-Meisterschaften in Gabun am 5. Februar 2017 fest.

DFB-Teamchef Löw sorgt für Aufregung
Vor der Auslosung hatte Deutschlands Teamchef Joachim Löw in Kasan für Aufregung gesorgt. Seine Ankündigung, zum Confed Cup nicht alle Topspieler zu schicken, hatte beim Gastgeber für ordentlich Verstimmung gesorgt. "Drei Turniere hintereinander sind für einige Spieler nicht optimal", lautet Löws Begründung für das geplante Sommer-Schonprogramm.

FIFA-Präsident Gianni Infantino versuchte, noch kurz vor der Zeremonie die Wogen zu glätten. "Wenn Sie glauben, Deutschland nimmt etwas nicht ernst, vor allem im Fußball, dann irren Sie sich", sagte der Weltverbandschef. Russlands Fußball-Boss und Spitzenpolitiker Witali Mutko wollte das Gespräch mit Löw suchen und konstatierte: "Es kann sein, dass es zu Experimenten kommt, weil es das letzte große Turnier vor der WM 2018 ist. Ich hoffe, dass wir alle Stars hier sehen."

Teammanager Oliver Bierhoff hatte aber schon vor der Auslosung aus historischer Erfahrung gemahnt. "Was nicht passieren darf, ist, dass der Wettbewerb einen Jux-Charakter haben wird, wie es das schon gegeben hat", erklärte er mit Hinweis auf den deutschen Auftritt 1999. "Das schließe ich auf jeden Fall aus", ergänzte Bierhoff. Beim ersten deutschen Confed-Cup-Auftritt war die DFB-Elf vor 17 Jahren unter Bundestrainer Erich Ribbeck mit einem B-Kader gegen Brasilien (0:4) und die USA (0:2) blamabel in der Vorrunde gescheitert.

Der Weltverband FIFA schüttet für die Mini-WM insgesamt 20 Millionen Dollar Preisgeld aus. Jeder Teilnehmer erhält ein Startgeld von 1,7 Millionen Dollar. Der Sieger des Turniers kassiert gesamt 4,1 Millionen Dollar.

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