Sa, 18. November 2017

„Kein Mitläufer“

26.11.2016 17:58

Hugo Portisch outet sich als Van-der-Bellen-Fan

Knapp eine Woche vor der Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl gesellt sich nun auch Hugo Portisch, das Urgestein des österreichischen Journalismus schlechthin, zur Riege der Van-der-Bellen-Unterstützer. Der gemäßigte Kandidat sei ein "Demokrat vom Scheitel bis zur Sohle" und "einer, der nicht mitläuft", erläutert Portisch, warum er Van der Bellen sein Kreuzerl widmen werde.

Portisch, bekannt als der "Geschichtsprofessor" der zweiten Republik, hatte es immer vermieden, Politiker bei ihren Kandidaturen zu großen Posten zu unterstützen. Nur einmal habe er bisher eine Ausnahme gemacht, nämlich beim ehemaligen Präsidenten Heinz Fischer. Er habe gewusst, dass es unter ihm keine Diskussionen geben werde, "ob Österreich in die EU gehört oder nicht".

"Verkörpert Eigenschaften Heinz Fischers"
Heute wie damals, so Portisch weiter, sei Österreich "in einer ähnlich kritischen Lage" und werde vom Ausland kritisch beobachtet. Und weil der ehemalige Grünen-Chef eben jener Kandidat sei, der "die Eigenschaften Heinz Fischers total verkörpert", mache er auch jetzt eine Ausnahme. Der Journalist traue Van der Bellen jedenfalls zu "die großen Fragen dieser Zeit zu lösen, etwa die Flüchtlingsfragen". "Deshalb wähle ich Van der Bellen", stellt Portisch abschließend für die Wahl am 4. Dezember fest.

Van der Bellen würde Strache angeloben - unter Umständen
Zuletzt hatte Van der Bellen am Freitag im krone.at-Newsroom mit der Ansage für Aufsehen gesorgt, dass er FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache durchaus als nächsten Bundeskanzler angeloben würde. Allerdings müsse sich dieser zu einem proeuropäischen Kurs bekennen.

Video: Van der Bellen im krone.at-Livetalk

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