So, 17. Dezember 2017

Europa League

25.11.2016 08:44

Rapid zwar besser, aber für Europa zu wenig

An der mutigen Aufstellung von Trainer Canadi lag es nicht, dass Rapid mit dem 0:1 bei Genk in der Gruppenphase gescheitert ist. Oben im Video sehen Sie, wie die Rapid-Fans in Genk das Stadion zum Kochen bringen.

Während man bei Mike Büskens in Hütteldorf einen Plan B, taktische Varianten lange vermisste, greift Damir Canadi bei Rapid sofort gerne und kräftig in die Wundertüte. Zwei Trainingssollten, nein mussten für das neue 3-5-2-System reichen. Riskant. Vom gefeierten Taktik-Helden bis zum Trainer-Deppen war für Canadi alles möglich. Er wurde keines von beiden, auch wenn Rapid 0:1 verlor. Aber dabei  bewiesen Schaub und Co., dass Grün-Weiß so viel Mut verträgt. Man war kompakter als noch beim 1:2 in Salzburg, eine klare Steigerung. Aber für Europa zu wenig.

"Wir haben gebraucht, um ins Spiel zu finden, dann haben die Mechanismen gegriffen. Wir dürfen nicht zufrieden sein, aber für die Leistung habe ich der Mannschaft gratuliert", meinte Canadi nach der Niederlage. Mit der sich Rapid - weil Bilbao Sassuolo 3:2 schlug - aus der Europa League verabschieden wird. Das erhoffte "Finale" um den Aufstieg gegen die Basken am 8. Dezember in Wien wird nur Testcharakter haben. "Das tut mir für die Mannschaft leid", so Canadi. "Aber wir werden daraus lernen, uns auch wieder belohnen."

Damit steigen Bilbao und Genk auf - und Rapid aus Europa aus! Aber ein "Öxit", der Canadi Mut macht: Auf diese Leistung können wir aufbauen."

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