Sa, 18. November 2017

Europa League

25.11.2016 08:21

Austria nach Elfer-Pfiff stinksauer auf Schiri

Es war ein bitterer Abend für alle österreichischen Klubs in der Europa League. Rapid und Salzburg mussten ihren Traum vom Aufstieg begraben. Die Wiener Austria stand nach der 1:0-Führung durch Rotpuller bereits mit einem Bein im Sechzehntelfinale, ehe Krasnodar die Partie noch drehte und durch einen fragwürdigen Elfer schließlich 2:1 gewann. Der Frust in Favoriten war deshalb doppelt groß.

Die Veilchen haderten nach der 1:2-Heimpleite gegen Astra Giurgiu mit der Leistung des polnischen Schiedsrichters Pawel Raczkowski, der kurz vor Schlusspfiff mit einem sehr umstrittenen Elfmeter gegen die Austria für die Entscheidung sorgte.

Es war nur eine harmlose Attacke von Petar Filipovic an Florea, trotzdem entschied der Referee auf Strafstoß. Constantin Budescu verwertete souverän zum 2:1-Endstand. "Er ist einen Kopf kleiner, wiegt zwanzig Kilo weniger - natürlich stelle ich meinen Körper rein, aber das ist niemals ein Foul. Die Entscheidung war völlig überzogen", polterte Filipovic nach der Partie. Auch Tarkan Serbest verteidigte seinen Spielkollegen: "Das war ein ganz normaler Körpereinsatz, kein Elfmeter."

Auch Trainer Thorsten Fink war mit der Entscheidung nicht einverstanden: "Filipovic hat den Zweikampf gewonnen. Für mich eine klare Fehlentscheidung."

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