Di, 21. November 2017

Leitl-Sager in WKÖ

24.11.2016 14:41

Auf Trumps Spuren: „Make Austria great again!“

Das Motto auf einer Sitzung der Wirtschaftskammer hat am Donnerstag für einige - wohl durchaus einkalkulierte - Diskussionen gesorgt. "Make Austria great again!", leuchtete bei der Rede von WKÖ-Präsident Christoph Leitl in großen Lettern auf der Leinwand auf. Damit spiele man zwar durchaus auf den Wahlkampf des siegreichen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump an, die Botschaft insgesamt sei aber eine "nicht-trumpistische", versicherte die Kammer.

Wenn Trump im US-Wahlkampf "Make America great again" forderte, dann müsse laut Leitl für Österreich das Ziel sein: "Make Austria great again!" Die USA, Russland oder China wollten überall mehr erreichen, daher sei es "ein wichtiges Ziel, Europa und Österreich wieder zurück an die Spitze zu bringen - bei Innovation, bei Qualifikation, bei Qualität, Wachstum und Beschäftigung".

Bild kursierte rasch im Internet
Bilder von der Veranstaltung kursierten umgehend in sozialen Netzwerken und wurden fleißig geteilt sowie zu einem guten Teil mit Verwunderung aufgenommen und kritisch kommentiert. Schließlich steht der vor allem in Europa umstrittene zukünftige US-Präsident Trump mit seinem Slogan ja nicht unbedingt für eine Öffnung der USA, sondern eher für das Gegenteil.

In seiner Rede entwickelte Leitl allerdings eine klar von Trump abweichende Perspektive: Den Menschen müsse die Angst vor der Zukunft, Digitalisierung und Globalisierung genommen werden. Diese Existenzängste würden zu Ohnmachtsgefühlen und Mistrauen gegen Institutionen führe. Um das zu bewerkstelligen, gehöre die Sozialpartnerschaft "zu einer Standort- und Zukunftspartnerschaft entwickelt".

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