Mo, 23. April 2018

Online-Shopping

24.11.2016 09:27

Amazon verbietet bezahlte Rezensionen

Amazon verbietet ab sofort bezahlte Käuferbewertungen auf seiner Website. Die Richtlinien des Online-Händlers zur Erstellung von Kundenrezensionen wurden entsprechend überarbeitet. Unklar allerdings ist, wie Amazon dies künftig kontrollieren will.

Dem "Kleingedruckten" nach sind sämtliche Rezensionen verboten, "die gegen Entgelt in jeglicher Art erstellt worden sind". Dies beinhalte unter anderem "Bezahlung (in Form von Geld oder Geschenkgutscheinen), Bonus-Inhalte, Ermöglichen der Teilnahme an einem Wettbewerb oder Gewinnspiel, Rabatte für zukünftige Einkäufe, zusätzliche Produkte oder andere Geschenke."

Ausgenommen von dieser Regel seien Buchautoren und Verlage. Sie könnten "Lesern weiterhin kostenlose oder vergünstigte Exemplare ihrer Bücher zur Verfügung stellen, solange der Autor oder Herausgeber keine Rezension im Austausch dafür verlangt oder die Rezension zu beeinflussen versucht."

Wie Amazon jedoch kontrollieren will, dass Kunden nicht auch weiterhin gegen Ware oder Bezahlung geschönte Bewertungen schreiben, bleibt unklar. Das Unternehmen selbst verweist auf seine "Missbrauch melden"-Funktion unter jeder Rezension, über die Nutzer ihrer Meinung nach "unangebrachte" Bewertungen melden können.

Was danach jedoch geschieht, behält Amazon für sich: "Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir Ihnen dazu keine direkte Rückmeldung geben können. Etwa getroffene Maßnahmen können Sie nach Abschluss unserer Prüfung auf der Website erkennen", heißt es lediglich in den Richtlinien zur Erstellung von Kundenrezensionen.

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