Fr, 15. Dezember 2017

Anklage erhoben

23.11.2016 19:15

Superstar Neymar soll für zwei Jahre ins Gefängnis

Die Transfer-Causa um Neymar hat ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Der brasilianische Superstar soll - zumindest nach dem Willen der spanischen Staatsanwaltschaft - für zwei Jahre ins Gefängnis wandern! Und zusätzlich eine Strafe von zehn Millionen Euro blechen. (Im Video oben sehen Sie Neymar beim "Zickenzoff" mit seinem Barca-Kollegen Luis Suarez).

Die Anklage geht auf den Wechsel Neymars zum FC Barcelona im Jahr 2013 zurück. Dabei sollen sich er und sein Vater der Korruption strafbar gemacht sowie die tatsächlichen Kosten für den Transfer verschleiert haben.

Schmutzige Geschäfte zwischen Barca und FC Santos?
Das Gerichtsverfahren war zwischenzeitlich auf Eis gelegt, aber auf Drängen der Staatsanwaltschaft Anfang November wieder aufgenommen worden. Die Strafverfolger werfen Neymar vor, sehr wohl von betrügerischen Geschäften des FC Barcelona bei der Abwicklung des Transfers gewusst zu haben.

Beim brasilianischen Investitionsfonds DIS, der zu Neymars Santos-Zeiten 40 Prozent der Transferrechte hielt, sieht man sich jedenfalls als Betrugsopfer. Denn der Fonds behauptet, er habe nur 40 Prozent der "offiziellen" Ablösesumme von 17,1 Millionen Euro erhalten.

Tatsächlich aber wurde die Ablösesumme später auf 86,2 Millionen Euro korrigiert, weil diverse Vereinbarungen zwischen Klubs zunächst nicht miteinkalkuliert gewesen waren.

Auch Papa und Mama Neymar sollen ins Gefängnis
Neymar ist übrigens nicht der einzige Angeklagte. Für den Vater und die Mutter des Stürmers forderte die Staatsanwaltschaft Haftstrafen von zwei Jahren und einem Jahr. Barcelonas früherer Klubchef Sandro Rosell soll mit fünfjährigem Freiheitsentzug bestraft werden. Gegen die Vereine wurden Geldstrafen von 8,4 Millionen Euro (Barca) und 7,0 Millionen (Santos) verlangt.

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