Di, 17. Oktober 2017

"Krone" vor Ort

23.11.2016 15:06

Anti-Terror-Übung mit Soldaten, Cobra und Panzer

800 Soldaten, dazu noch Spezialisten der Cobra, Diensthunde, Radpanzer, Helikopter und am "Feldherrenhügel" zwei Minister: Bei der großen Anti-Terror-Übung "Aegis 16" in und vor der Zentrale des Energieversorgers EVN in Maria Enzersdorf bei Wien trainierten Heer und Exekutive erneut das Zusammenspiel bei einem Terrorangriff. Die "Krone" war mit einem Reporterteam mitten im Übungsspektakel.

Die absolut nicht unrealistische Übungsannahme: Islamistische Terroristen wollen die Energieversorgung lahmlegen und bei ihrem Angriff für eine möglichst hohe Zahl an Opfern sorgen. "Wir wollen auch mit dieser Übung die Zusammenarbeit mit der Exekutive bestmöglich trainieren", sagte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) kurz nach der erfolgreich abgeschlossenen Übung im "Krone"-Interview.

Der Zugriff von Cobra und Bundesheerspezialisten: siehe Video oben!

"Müssen perfekt vorbereitet sein"
Ebenfalls als Beobachter dabei: Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP). Er meinte nach der Übergabe eines neuen gepanzerten Mannschaftsfahrzeugs für die Cobra: "Wenn mich oft Politiker aus anderen Ländern fragen, warum noch nie ein großer Anschlag in Österreich passiert ist, dann sag ich ihnen: Wir hatten bisher - Gott sei Dank - Glück. Ja: Wir müssen für den Fall, dass auch bei uns einmal etwas passiert, perfekt vorbereitet sein."

Auf dem "Feldherrenhügel" am EVN-Gelände ebenfalls dabei: der Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler, und EVN-Vorstandsdirektor Peter Layr.

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