Sa, 21. April 2018

Zorin OS 12

21.11.2016 11:57

15-Euro-Linux sieht aus, als wäre es Windows 10

Im Server- und Mobilbereich ist das freie Betriebssystem Linux weit verbreitet, am Desktop konnte es sich bisher aber nicht so recht durchsetzen. Die Macher der Linux-Distribution Zorin wollen das nun ändern und machen Windows-10-Umsteigern mit ihrem neuen Interface ein erstaunlich vertrautes Angebot. Zorin OS 12 sieht Windows 10 nämlich zum Verwechseln ähnlich.

Es ist nicht so, dass Linux keine eigenen Nutzeroberflächen hätte. Mit Gnome und KDE gibt es zwei große Desktop-Varianten, die auf verschiedenen Distributionen laufen, außerdem gibt es Desktop-Pakete wie die bei Linux Mint genutzte Gnome-Abwandlung Cinnamon oder das bei Ubuntu genutzte Unity.

Für Windows-Umsteiger sind diese Linux-Benutzeroberflächen allerdings oft ein Buch mit sieben Siegeln. Ein Problem, das die Macher von Zorin OS laut "WinFuture" nun mit einer sehr stark an Windows erinnernden Benutzeroberfläche lösen wollen.

Einfache Bedienung durch Windows-10-Optik?
Ihr Betriebssystem orientiert sich in der neuen Version 12 sehr stark an der Optik von Windows 10 - und soll gerade deshalb besonders einfach zu bedienen sein. Zorin OS 12 kommt in einer kostenlosen "Core"-Version, eine Variante mit größerem Funktionsumfang namens "Ultimate" wird für 15 Euro verkauft - inklusive Premium-Support, viel vorinstallierter Software und der Option auf einen Apple-ähnlichen Desktop.

Bei ihrer Windows-artigen Nutzeroberfläche wollen die Zorin-Entwickler nicht nur den Desktop selbst, sondern auch etliche Menüs und Systemprogramme an die neue Optik angepasst haben. Dass ihr Linux im Windows-Pelz dem Original nennenswerte Marktanteile abjagen wird, darf trotzdem bezweifelt werden. Viele Windows-Programme gibt es nach wie vor nicht als Linux-Version, insbesondere Spieler machen wegen geringer Auswahl einen Bogen um das freie Betriebssystem.

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