Do, 14. Dezember 2017

Dell muss liefern

21.11.2016 10:42

IT-Panne: 2300-Euro-Laptops um 31 Euro verkauft

Der PC-Hersteller Dell hat über seinen mexikanischen Online-Shop versehentlich einen umgerechnet 2300 Euro teuren Gaming-Laptop für lächerlich billige 31 Euro verkauft. Als das Unternehmen die Panne bemerkte und den Schnäppchenpreis rückgängig machte, setzten sich die Kunden zur Wehr.

Ein 2300-Euro-Laptop für 31 Euro? Bei diesem Angebot, das der PC-Hersteller Dell einem Bericht der britischen TV-Anstalt BBC zufolge vor einigen Tagen versehentlich im Mexiko anpries, zögerten viele Gamer nicht lang und bestellten den Super-Billiglaptop.

Es dauerte nicht lang, bis Dell die Panne bemerkte, das Angebot strich und jenen Kunden, die bereits bestellt hatten, Schadensersatz anbot. Doch es war zu spät: Die Käufer fanden sich auf Facebook zusammen, um den Hersteller zu verklagen.

Konsumentenschutz fordert Lieferung
Der mexikanische Konsumentenschutzverein Profeco erklärte: "Dell wird das angebotene Equipment an die Kunden liefern müssen, die eine E-Mail-Bestätigung erhalten haben, bevor die Aktion gestoppt wurde." Außerdem mahnten die Konsumentenschützer Dell, seinen Kundendienst zu verbessern.

Dell gestand später ein, einen Fehler gemacht zu haben und kündigte an, "mit den zuständigen Authoritäten" zusammen zu arbeiten, um diesen zu beheben. In wie vielen Fällen der 2300-Euro-Laptop für 31 Euro verkauft wurde und wie groß der für Dell entstandene Schaden ist, ist derzeit allerdings nicht absehbar.

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