Fr, 24. November 2017

Auf spanisches Boot

21.11.2016 08:47

Gibraltar: Britische Marine gab Warnschüsse ab

Der Streit um die Halbinsel Gibraltar sorgt für neue Spannungen zwischen Großbritannien und Spanien. Ein Patrouillenboot der britischen Marine habe am Sonntag als Warnung mehrere Leuchtgeschosse abgefeuert, nachdem ein spanisches Forschungsschiff mehrfach in umstrittene Gewässer vor dem britischen Überseegebiet vorgestoßen sei, teilte die Regierung von Gibraltar am Montag mit.

Gibraltars Regierungschef Fabian Picardo sprach von einer spanischen "Inkursion" auf britisches Territorium. Er begrüßte es, dass die britische Marine "die uneingeschränkte Souveränität und Kontrolle über die britischen Territorialgewässer Gibraltars demonstriert" habe.

Marine verhindert Aussetzen von Forschungsbojen
Weiters hieß es, die Besatzung sei von der britischen Marine daran gehindert worden, Forschungsbojen in den Gewässern auszusetzen. Nach spanischen Angaben handelte es sich um ein Forschungsschiff, das unterseeische Gräben vor der Küste untersucht.

Gibraltar wirft Spanien regelmäßig vor, dass spanische Schiffe seine Hoheitsgewässer verletzten. Dass dabei die britische Marine Warnschüsse abfeuert, passiert allerdings selten.

Spanien fordert weiterhin Rückgabe von Gibraltar
Die kleine Halbinsel an der Südspitze der iberischen Halbinsel steht seit 1704 unter der Souveränität des Vereinigten Königreichs und wurde 1713 von Spanien offiziell im Frieden von Utrecht abgetreten, wird jedoch seitdem von Spanien beansprucht. Derzeit leben in Gibraltar rund 30.000 Menschen.

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