Fr, 24. November 2017

Tennis-Superstar

18.11.2016 17:00

Thiem: Ein Handtuch für Beckhams Sohn

Abschied aus London. Leicht fiel es dem Tennis-Team von Dominic Thiem nicht. 6:7, 3:6 gegen Milos Raonic - nach dem dritten Gruppenspiel waren für Österreichs Tennisstar die ATP Finals in der O2-Arena beendet. Ein Sieg gegen Gael Monfils, ein Satzgewinn gegen Novak Djokovic, das Aus gegen Raonic - die Bilanz beim Debüt im Konzert der besten acht Spieler der Saison.

Gabe Norona, Thiems langjähriger Förderer aus Amerika, brachte es bei einer Zigarre auf der Terrasse des Spielerhotels an der Westminster Bridge auf den Punkt. "Wir blicken auf eine emotionale Woche zurück. Wenn jemand vor zwei, drei Jahren gesagt hätte, dass wir mit Domi beim Masters sind, hätten wir vor Freude hier getanzt."

Coach Günter Bresnik gab ihm recht, räumte aber ein: "Wenn man so weit gekommen ist, will man immer mehr. Und es war auch mehr drinnen!" Daneben behauptete Amit Naor, langjähriger Freund Bresniks und Manager von Raonic: "Freunde, Dominic ist erst 23 Jahre alt! Ihr werdet hier noch öfters eine Zigarre rauchen."

Perfekte Saison
Dominics Papa Wolfgang herzte seine Gattin Karin und prostete der Runde zu: "Die Saison verlief perfekt: "Domi beendet das Jahr als Nummer acht, holte vier Turniersiege, machte in allen Belangen einen großen Sprung nach vorne."

Beckham überrascht Thiem
Einen Sprung in Richtung Superstar. Anders ist es nicht zu erklären, dass sogar David Beckham in Thiems Garderobe erschien. "Dominic", lächelte "Becks", "mein Sohn ist ein Fan von dir. Können wir ein Foto machen?" Der Lichtenwörther strahlte übers ganze Gesicht, schenkte Beckham Junior sein offizielles Masters-Handtuch mit eingesticktem Namen. "Ich hab es zwar anderen Freunden versprochen, aber beim Namen Beckham werden sie mir wohl verzeihen."

Der deutsche Modeschöpfer Kilian Kerner, der Thiem auf der ganzen Welt bei Turnieren anfeuert, freute sich hingegen über ein Foto mit Fashion-Stilikone Beckham: "Er wär das perfekte Model für meine Shows."

Lob für Prödl
Beckham, nicht der einzige Kicker, der in London Thiem die Daumen drückte. Auch Watford-Legionär Sebastian Prödl kam vorbei. "Ein lässiger Typ", freute sich Thiem, "leider spielt er nicht bei meinem Lieblingsklub Chelsea."

Am Donnerstag spazierte Dominic ein letztes Mal durch London, die "Krone" machte Schnappschüsse. Ab Freitag hat er knapp zwei Wochen Urlaub. "Ich brauch endlich Ruhe, das Handy dreh ich gar nicht auf."

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