Sa, 21. Oktober 2017

26 Verletzte

18.11.2016 10:59

Mann setzt Bankfiliale in Australien in Brand

Ein Mann hat sich am Freitag in der australischen Metropole Melbourne in einer Bankfiliale der Commonwealth Bank, dem größte Geldhaus Australiens, selbst in Brand gesetzt und dadurch 26 Menschen teils lebensgefährlich verletzt. Sein Motiv liegt noch im Dunkeln. Polizeisprecherin Jacqui Poida sagte, es sei noch zu früh, um über einen möglichen terroristischen Zusammenhang zu spekulieren.

Der Täter betrat am Freitag eine Filiale der Commonwealth Bank in Melbournes Vorort Springvale und setzte sie mit Brandbeschleuniger in Flammen. Laut Angaben des Rettungsdienstes gehört er offenbar zu den sechs Schwerstverletzten und steht im Krankenhaus unter Polizeibewachung.

Augenzeuge: "Überall war Blut"
Feuerwehrleute mit Atemgeräten konnten zahlreiche Kunden und Angestellte in Sicherheit bringen. Augenzeuge Ash Atkin-Fone berichtete, er habe eine "heftige Explosion" gehört. "Ein Kind rannte raus, es war ganz verbrannt und schrie sich die Seele aus dem Leib. Überall war Blut", sagte Atkin-Fone der Zeitung "Herald Sun". Ohne lange nachzudenken habe er sich in einem benachbarten Geschäft einen Feuerlöscher geschnappt und sei in die Bank gerannt, um die Flammen zu ersticken.

Ein weiterer Zeuge, Ernie Gonzalez, sagte der Lokalzeitung "The Age", die Angestellten seien durch die brennende Filiale zum Ausgang gerannt. "Ich sah am Eingang Flammen und ich konnte sehen, wie Menschen herausrannten. Sie waren ganz schwarz", berichtete er.

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