Mi, 22. November 2017

Staunen in der NHL

17.11.2016 16:43

Michael Grabner: Die Wiedergeburt der Sprintrakete

Die Aktie Michael Grabner - in New York schnellt sie wieder in die Höhe. Und wie! Mit zehn Toren rangiert der Villacher Eishockey-Crack in der NHL ex aequo auf Platz zwei, im Plus-Minus-Ranking ist er mit den Rangers-Klubkollegen J.T. Miller und Shea Weber (Montreal, alle +16) sogar Erster. Die Fans sind wie die Medien begeistert. "Grabner erlebt seine Wiedergeburt", schrieb etwa die "New York Times".

Ob er nach zwei durchwachsenen Saisonen nun die schönste Zeit seiner Karriere erlebt? "Schwer zu sagen. Ich hatte in der NHL schon viele gute Zeiten. Derzeit läuft es doppelt gut, weil wir auch siegen", verweist er auf die 13 Erfolge in den ersten 17 Matches. Der 29-Jährige weiß, warum er in seinem achten NHL-Jahr wieder top ist: "Wir haben sehr viele gute Eisläufer im Team, die das Tempo stets hoch halten. Das ist genau mein Spielstil."

"Grabner ist eine gewaltige Verstärkung für uns"
Womit der Stürmer alle im Klub überzeugt. Angefangen beim Head-Coach: "Michael ist ungemein effektiv, schüchtert die Gegenspieler mit seinem hohen Tempo ein", sagt Alain Vigneault. Begeistert ist auch der Rangers-Kapitän: "Grabner ist eine gewaltige Verstärkung für uns. Im Training denke ich mir oft: Ich hab´noch eine Sekunde - boom, pickt er schon auf mir drauf", schildert Ryan McDonagh die Vorzüge der Sprintrakete. Laut den aktuellsten Studien zählt Grabner zu den zehn schnellsten Spielern in der Eishockey-Profiliga NHL.

"Ich will mein Spiel weiter durchziehen"
Der Kärntner, der mit Frau Heather und den Kindern Aidan (5) und Olivia (1) außerhalb der Stadt wohnt ("Das Trainingszentrum ist in der Nähe"), bleibt trotz der Lobeshymnen cool: "Ich will mein Spiel weiter durchziehen." Größe beweist er auch oft abseits des Rinks. Zuletzt lud er eine todkranke Kärntnerin samt Familie während ihres New-York-Trips zu einem Match der Rangers ein: "Als ich über meinen Kumpel Philipp Pinter von ihrem Schicksal erfuhr, war ich schockiert. Ihnen das Spiel zu ermöglichen, war für mich selbstverständlich."

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