Mo, 11. Dezember 2017

Keine neuen Hinweise

17.11.2016 16:10

Mörder seit 20 Jahren auf der Flucht!

Die Ermittler können nur auf "Inspektor Zufall" hoffen: Heute vor zwanzig Jahren war die 27-jährige Krankenschwester Petra Rothmayer aus Linz als vermisst gemeldet worden - 22 Tage später wurde ihre Leiche mit Schnittwunden in der Traun gefunden. Doch es gibt keinen Täter, der Ermittlungsakt ruht seit sechs Jahren.

Als nach drei Wochen die Leiche der Vermissten in der Traun gefunden wurde, schien alles klar: Sie hatte in der Nacht ihres Verschwindens am 17. November 1996 einen heftigen Streit mit ihem drogensüchtigen und als gewalttätig bekannten Freund. Kopfverletzungen sowie Schnittwunden an den Armen brachten ihn daher in Verdacht, er wurde festgenommen - aber schon nach zwei Tagen wieder enthaftet: Freunde von ihm behaupteten, Petra Rothmayer noch Tage nach ihrem Verschwinden gesehen zu haben.

Beweise reichten nicht für Festnahme
Bekannte des Opfers hingegen widersprachen dem, auch kriminalistische Ermittlungen deckten sich nicht mit den Angaben des Verdächtigen und seiner Zeugen, doch reichten die Beweise nicht für eine neuerliche Festnahme. Nicht zuletzt, weil Anträge der Ermittler immer wieder von der zuständigen Richterin abgelehnt wurden.

Petras Mutter startete sechs Jahre nach dem Tod ihrer Tochter eine Plakataktion, hoffte auf neue Hinweise und Erkenntnisse. Vergeblich. "Bis zum Jahr 2010 hat es dann auch immer wieder Versuche gegeben, neue Ansatzmöglichkeiten oder Beweise zu finden. Aber es gab einfach nichts. Seither ruhen die Ermittlungen", berichtete zum 20. Todestag von Petra Rothmayer der Linzer Staatsanwaltssprecher Philip Christl. Die Mutter des Opfers hat inzwischen gebrochen resginiert, glaubt nicht, dass der Mörder noch gefasst wird...

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