Sa, 18. November 2017

Hawking warnt:

16.11.2016 21:30

„Ende der Menschheit in spätestens 1000 Jahren“

Der berühmte Physiker Stephen Hawking (74) hat einmal mehr vor einer drohenden Katastrophe für die Menschheit gewarnt. "Ich rechne mit einem Ende der Menschheit auf der Erde in spätestens 1000 Jahren. Ich denke nicht, dass wir es noch weitere 1000 Jahre auf diesem zerbrechlichen Planeten schaffen", sagte der Wissenschaftler bei einem Vortrag in der britischen Stadt Oxford Anfang dieser Woche. Ihm zufolge gäbe es demnach nur einen Ausweg, um das Überleben der Menschheit zu sichern.

"Ich bin überzeugt, dass wir in der gefährlichsten Zeit der Menschheitsgeschichte leben und unser Fortbestehen von einigen zentralen Entscheidungen abhängt, die wir treffen müssen", sagte Hawking.

"Müssen Raumfahrtprogramme vorantreiben"
Dazu gehöre auch, möglichst schnell einen neuen Planeten zu finden, auf dem die Menschheit fortbestehen kann, wenn die Erde nicht mehr bewohnbar ist. Anders könnte der Mensch die nächsten 1000 Jahre nicht überleben, so Hawking. Der Brite schätzt, dass es noch etwa 100 Jahre dauern werde, ehe man Kolonien auf anderen Planeten gründen könne. Ein wichtiger Punkt, um das Überleben der Menschheit zu sichern: "Wir müssen mit Hochdruck unsere Raumfahrtprogramme vorantreiben. Ich denke, die Menschheit hat keine Zukunft, wenn wir nicht das Weltall erforschen", zitierte ihn die britische Zeitung "Independent".

"Das Bild unseres Universums hat sich in den letzten 50 Jahren grundlegend verändert und ich schätze mich glücklich, einen Teil dazu beigetragen zu haben", ergänzte der 74-Jährige in der "Independent". Er sehe es als Triumph an, dass die Menschen - die doch selbst nur Zusammensetzungen kleiner Elementarteilchen der Natur seien - ein solches Verständnis für die physikalischen Gesetze aufbauen konnten.

"Desaster auf der Erde"
Doch trotz aller wissenschaftlichen Erfolge sprach Hawking schon zu Beginn des Jahres von einem "Desaster auf der Erde". Wir würden uns selbst ausrotten, behauptete er und spielte damit auf Atomkriege, die Erderwärmung und tödliche Viren an. Die Botschaft des gefeierten Wissenschaftlers: "Denkt daran, in die Sterne zu schauen, anstatt hinunter zu euren Füßen. Versucht zu verstehen, was ihr seht, macht euch Gedanken darüber, was das Universum existieren lässt. Seid neugierig. Wie schwer es auch erscheinen mag, es gibt immer etwas, das man tun kann und worin man erfolgreich sein kann. Es geht darum, nicht aufzugeben."

Das Physikgenie äußert sich immer wieder über unserer Zukunft, die er im Weltall sieht, aber auch darüber, welche Gefahren der Menschheit dort drohen. Ein Beispiel: Zusammen mit Facebook-CEO Mark Zuckerberg und dem russischen Milliardär Yuri Milner plant das Physikgenie, nach Signalen auf dem Planeten Proxima B zu forschen - und so womöglich Aliens zu entdecken.

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