Di, 21. November 2017

Umstrittenes Angebot

17.11.2016 09:46

Gratisfrühstück für Wiens Drogensüchtige

Sie spritzen kein Opium? Nehmen kein LSD? Dann haben Sie, liebe Leser, leider keinen Anspruch auf ein vom Wiener Steuerzahler finanziertes Gratisfrühstück. "Von 9 Uhr bis 16 Uhr" bietet die schon seit Jahren höchst umstrittene Drogenberatungsstelle an der Nussdorfer Straße 41 nun dieses Service für alle Drogensüchtigen an und nimmt auch netterweise auf die Spätaufsteher unter den Junkies Rücksicht.

"Was, bitte, soll sich dazu jetzt ein Angestellter denken, der Tag für Tag hackelt und sich sein Frühstücksweckerl natürlich selber zahlen muss?", ärgern sich die Anrainer an der Nussdorfer Straße, die ständig die gebrauchten Spritzen der Drogenkonsumenten vom Gehsteig wegräumen können. Und ein Nachbar der Drogenberatungsstelle am Alsergrund kritisiert: "Das ist ja fast so, wie wenn die städtische Suchtberatung mit Bonus-Leistungen noch zusätzliche 'Kunden' zum Gifteln animieren will."

Apropos Absurdistan: Im weiter tobenden Streit innerhalb der Wiener SPÖ läuft nun eine interessante Intrige - die Getreuen jener drei Stadträtinnen, die aufgrund ihrer nicht ganz so besonders glanzvollen Regierungszeit von der breiten Mehrheit der SPÖ-Bezirksparteichefs und vielen weiteren Funktionären zum Verlassen der Stadtregierung aufgefordert werden, wollen nun noch andere, tadellos arbeitende Regierungskollegen beschädigen.

Bürgermeister hat Intrigen bei der SPÖ "durchschaut"
So wird in bestimmten Medien platziert: Wenn etwa Sonja Wehsely gehen müsste, dann dürfe auch der populärste SPÖ-Stadtrat - Michael Ludwig - keine Chance mehr auf die Bürgermeister-Nachfolge haben. Mit dieser Taktik wollen gewisse rote Machiavellistinnen nun schon zum zweiten Mal eine dringend notwendige grundsätzliche Neuaufstellung der Wiener Sozialdemokraten verhindern (und erneut ihre Jobs retten). "Der Bürgermeister ist ein Fuchs. Wer ihn gut kennt, der weiß, dass er dieses Spielchen längst durchschaut hat", hörte die "Krone" dazu aus dem Umfeld von Michael Häupl.

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