Di, 16. Jänner 2018

Luxus-S-Klasse

16.11.2016 11:22

Mercedes-Maybach S650 Cabriolet: 300 für Genießer

Während Staatslenker, Könige und Superreiche in den 2014 präsentierten Luxus-Limousinen Mercedes-Maybach S500 (455 PS) und S600 (530 PS) hinten rechts Platz nehmen, ist das erste Cabrio der Marke für betuchte Selbstfahrer gedacht. Der auf 300 Exemplare limitierte, 630 PS starke V12-Luxusliner ordnet sich preislich mit 300.000 Euro (in Deutschland) noch oberhalb eines Bentley Continental GT Speed Convertible (642 PS, 240.000 Euro) ein.

Viel Geld für ein Auto, das streng genommen nicht von Marke und Modell her, sondern nur durch überbordende Ausstattung und Aufwertung in die Klasse der ganz Noblen aufrückt. Dafür ist aber auch alles an Bord, was das Herz begehrt, unter anderem sämtliche Sonderausstattungen des S-Klasse-Cabrios, darunter die Kopfraumheizung Airscarf und die Swarovski-Scheinwerfer. Zudem gehören auch passende Reisetaschen und ein besticktes Car-Cover zum Ausstattungsumfang. Angetrieben wird der S650 vom 6,0-Liter-V12, der maximal 1000 Nm stemmt und locker mehr könnte als die abgeregelten 250 km/h.

Der Mercedes-Maybach S 650 basiert auf der offenen S‑Klasse, nein, er ist eine offene S-Klasse, auch wenn ihn zahlreiche Chromakzente und das Maybach-Emblem auf dem Kotflügel zum Maybach machen sollen. Die Nobelkarosse steht auf 20 Zoll großen Schmiederädern, beim Öffnen der Türen wird das Maybach-Logo auf die Straße projiziert.

Im Innenraum setzt das Luxus-Cabrio einige Ideen des Showcars "Concept S-Class Coupé" von der IAA 2013 um, zum Beispiel eine wasserfallartige Grafik in den Ledersitzen. Die Zierteile sind für jedes Fahrzeug nach Farbe und Maserung individuell. Auf Wunsch wird das Holz-Interieur mit "Flowing-Lines" veredelt, eine speziellen Frästechnik für einen hochwertigen dreidimensionalen Eindruck.

Maybachs Luxus-Tradition geht in die 1920er-Jahre zurück, seit den 60ern gehört die Marke zu Mercedes. Die einzigen Serienmodelle seitdem waren die 2002 auf den Markt gebrachten Luxuslimousinen Maybach 57 und 62. Der Name bezog sich auf die Fahrzeuglänge in Dezimetern - 5,70 und 6,20 Meter. Wegen mangelnden Erfolgs wurde die Produktion Ende 2012 eingestellt, Maybach als Marke starb und wird nun als Mercedes-Submarke (wie AMG) weitergeführt.

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