Fr, 15. Dezember 2017

Superstar sauer

16.11.2016 12:53

Drogen-Tweet: Messi staucht Journalisten zusammen

Mit seinen Nationalmannschaftskollegen im Rücken stand Fußball-Superstar Lionel Messi nach dem WM-Quali-Sieg gegen Kolumbien vor den Medien. Der 29-Jährige erklärte, dass sein Team nicht mehr mit den Journalisten sprechen werde. Hintergrund ist der Ärger über Meldungen zu Stürmer Ezequiel Lavezzi. Dem Team bleibe "nichts anderes übrig", verkündete Messi die Entscheidung nach dem 3:0 am Dienstag (siehe Video oben).

"Wir erhalten viele Anschuldigungen, viel Respektlosigkeit, aber das übertrifft alles", betonte der Teamkapitän. Am Montag hatte ein argentinischer Radiojournalist in sozialen Medien behauptet, dass Lavezzi derzeit nicht spielen dürfe, weil er einen Joint in der Mannschaftsunterkunft geraucht habe. "Die Anschuldigung, die gegen 'Pocho' gemacht wurde, ist sehr schlimm, denn wenn wir nichts dazu sagen, werden die Leute behaupten, dass es so ist, und wir ziehen es vor, dem ein für alle Mal ein Ende zu setzen", sagte Messi.

Lavezzi überlegt zu klagen
Lavezzi spielt nach einer Verletzung bei der Copa America derzeit nicht. Auf Twitter kündigte er an, rechtliche Schritte gegen den Journalisten wegen dessen "falscher Aussagen" einzuleiten. Diese hätten "großen Schaden bei meiner Familie und in meinem Job verursacht".

Bereits am Wochenende hatte es Gerüchte gegeben, wonach die argentinische Mannschaft ihre Kommunikation zur Presse kappen wolle. Zuletzt hatte der amtierende Vizeweltmeister viel Kritik für schwachen Leistungen in der südamerikanischen WM-Qualifikation geerntet. Argentiniens Trainer Edgardo Bauza befürwortete die Entscheidung der Mannschaft. Diese sei nicht aus dem Moment heraus gefallen, "sie ergab sich aus der gesamten Woche".

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