Mo, 22. Jänner 2018

"KärnThema"

15.11.2016 17:27

"Flug über den Wörthersee"

Ein kühnes Projekt kühner Kärntner Unternehmer sorgt für Diskussionen: Die Seilbahn, die über den Wörthersee hinweg auf den Pyramidenkogel führen und Urlauber anlocken soll. Schon formieren sich Gegner und Schlechtredner, ohne näher hingeschaut zu haben; genauso wie sie es getan haben, als es um den neuen Aussichtsturm ging, der sich längst als Besuchermagnet entpuppt hat.

Das Projekt ist nämlich viel mehr als eine "spinnerte Vision"; es ist vielmehr bereits total durchkonzipiert; von der technischen Machbarkeit über die Rahmenbedingungen, die Finanzierung bis hin zu möglichen Umweltbedenken.

Hier die Grundzüge:

  • Pörtschach soll touristisch neu belebt werden; mit einer "Genussstraße", kleinen Läden, wettersicherer Flaniermeile und viel längerer Saison.
  • Der Pyramidenkogel, der heute schon gut läuft, soll weitere Attraktionen erhalten, etwa ein "Legoland".
  • Es soll Outdoor-Spaß geboten werden: Radl-Abfahrten vom Kogel, ein Panoramaweg ins Tal, der für alle Altersschichten begehbar ist; oder ein "Flying Fox", der einen "Flug über den See" ermöglicht (siehe Foto unten).
  • Die Schifffahrt soll diese See-Kernzone zwischen Pörtschach, Reifnitz und Maria Wörth noch stärker zusammenbinden.
  • Und als zentrales Projekt eben die Seilbahn, die vom heutigen Strandbad Pörtschach in 30 Meter Höhe über den See schweben, dann eine Stütze nahe der Teixlbucht passieren und schließlich entlang der Geländekante zum Turm hinauf ziehen sollte. Mit zwei Gondeln im Pendelverkehr, geformt wie Glastropfen, die je 80 bis 100 Passagieren atemberaubende Ausblicke liefern.

Machbar ist alles, Beispiele im In- und Ausland beweisen die Attraktivität solcher Einrichtungen. "Wir könnten 4000 bis 5000 Gäste pro Tag bewältigen", schwärmt Sprecher Karl Großmann von dem Projekt: "Das ist für Pörtschach schaffbar. Früher einmal hatten wir ja ohnehin so viele Gäste."

Früher - konkret im Jahr 1994 etwa, gab es in der Region auch 14.000 Betten mehr als heute; und 900.000 mehr Nächtigungen. Genau deshalb müsse man wieder etwas unternehmen, sagen die Projektträger. Und die Grundsatzentscheidung treffen, ob der Tourismus am See eine Zukunft haben oder sanft entschlafen soll. . .

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