Do, 18. Jänner 2018

Starke Zunahme

15.11.2016 14:35

Über 1,1 Mrd. Menschen haben zu hohen Blutdruck

Die Zahl der Menschen mit Bluthochdruck (Hypertonie) hat sich in den vergangenen 40 Jahren weltweit fast verdoppelt. 2015 hatten mehr als 1,1 Milliarde Menschen zu hohen Blutdruck, berichtet ein Team internationaler Wissenschaftler. Der Anstieg sei einerseits durch das Bevölkerungswachstum und andererseits durch den wachsenden Anteil älterer Menschen zu erklären, so die Autoren.

Auffällig sind dabei regionale Verschiebungen: Die durchschnittlichen Blutdruckwerte sanken in den Industrienationen der westlichen Welt und im Asien-Pazifik-Raum in den vergangenen Jahrzehnten erheblich - etwa in Deutschland, Australien, Schweden und Japan. In ärmeren Ländern sind sie hingegen deutlich gestiegen, etwa in vielen Ländern Südasiens und Afrikas südlich der Sahara.

Auch der Anteil von Bluthochdruck-Patienten in der Bevölkerung sank in den reichen Ländern am stärksten, berichten die Forscher jüngsten Ausgabe des medizinischen Fachblatts "Lancet". Die Wissenschaftler hatten dafür insgesamt 1479 Studien aus den Jahren zwischen 1975 und 2015 ausgewertet, in denen Angaben zum Bluthochdruck zu finden waren.

Unter Österreichern ist die Häufigkeit für Bluthochdruck im langfristigen Vergleich von 1975 bis 2015 signifikant gesunken. Bei Männern sei die Hpyertonie von 40,8 auf 25,2 Prozent zurückgegangen, bei Frauen von 31,0 auf 16,8 Prozent, so der Sukkus der weltweiten Studie. Damit liegt Österreich im Trend der westlichen Industriestaaten.

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