So, 19. November 2017

„Krone“-Ombudsfrau

15.11.2016 11:00

Post verlor Postwurfsendung: Kein Ersatz!

Um laufende Kosten bestreiten zu können, sind die Freiwilligen Feuerwehren in Österreich unter anderem auf die Einnahmen aus selbst organisierten Veranstaltungen angewiesen. Besonders unangenehm ist es da, wenn eine Postwurfsendung zur Ankündigung verloren geht. Noch dazu bei der Post selbst. In diesem Fall gibt es aber nur das Porto ersetzt...

Mehr als 200 Euro hat die Freiwillige Feuerwehr Forstern aus Oberösterreich für Drucksorten zur Ankündigung des alljährlichen Feuerwehrballs ausgegeben. Diese sollten von der Österreichischen Post als Postwurfsendung an 1000 Haushalte verteilt werden. "Dafür haben wir der Post mehr als 100 Euro Entgelt bezahlt", schilderte Markus Six, Amtswalter der FF Forstern, der Ombudsfrau.

Doch die Einladungen der Florianis zu ihrem Ball wurden von der Post nicht verteilt, sondern verloren. Zu Recht forderten die Feuerwehrleute daher Ersatz. "Wir sind auf die Einnahmen unserer Veranstaltungen angewiesen. Laut Post steht uns nur der Ersatz der Portokosten zu. Wir gehen aber aufgrund des Nichtverteilens der Einladungen von einem größeren finanziellen Schaden aus", so Markus Six weiter.

Tatsächlich erstattet die Post in solchen Fällen lediglich das Entgelt für die nicht zugestellte Sendungsmenge. Man bedauere die Probleme im Fall der Feuerwehr Forstern sehr. Nach unserer Anfrage hat man immerhin eine Kulanzlösung angeboten: Man übernimmt nachträglich das Porto für zwei weitere Aussendungen - die bereits angekommen sind

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