Sa, 21. April 2018

Warum das gut ist

14.11.2016 16:15

Das Kärntner Heimatwerk wird weitergeführt

"Wo das Echte zu Hause ist..." So hat es vom "Kärntner Heimatwerk" immer geheißen; und so wird es auch weiter bleiben. Denn seit Montag ist klar: das Sanierungsverfahren ist gelungen; nur einer der 119 Gläubiger hatte dagegen gestimmt…

"Wir nehmen das dankbar und demütig an", sagt dazu der geschäftsführende Gesellschafter Ewald Opetnik, der wie ein Löwe um das Werk gekämpft hatte: "Wir sehen das als einen Auftrag, weiterzumachen". "Wir", das sind zwölf Mitarbeiter, die in Klagenfurt und Spittal in eine gesicherte Zukunft schreiten dürfen.

Apropos das "Echte": da will sich das "Heimatwerk" jetzt wieder mehr auf seine Wurzeln konzentrieren; etwa auf die originalen Trachten, die es nur hier zu kaufen gibt und die tatsächlich vor Ort und von Hand gefertigt werden. Bei den anderen Modellen sind althergebrachte Schnitte ebenso dabei wie neue Kreationen wie etwa das "Biosphären-Dirndl", das Anfang Dezember präsentiert wird und aus dessen reichhaltigen Mustern wir ein kleines Detail hier zum ersten Mal zeigen dürfen (siehe Foto oben).

Auch einen neuen Kärntneranzug soll es in Kürze geben; traditionell, aber doch modernisiert. Ebenso wie Trachtenmode und all das, was es im Billighandel und im Internet nicht zu kaufen gibt, weil es zu "echt" ist. Billighandel und Internet waren es ja auch, die das "Heimatwerk" letztlich in jene finanzielle Schieflage gebracht hatten, die schließlich in der Insolvenz geendet hatte.

Dass das Interesse für das "Echte", das "Kärntnerische" aber ungebrochen vorhanden ist, bewies nicht zuletzt die am Wochenende stattgefundene und von der "Krone" präsentierte Brauchtumsmesse. Opetnik: "Da sind so viele Menschen auf uns zugekommen und haben uns bestärkt…"

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