Di, 17. Oktober 2017

Verdacht der Tötung

14.11.2016 14:29

Drama um Airport-Baby: U-Haft über Mutter verhängt

Über jene 27-jährige Nigerianerin, die ihr Neugeborenes in der Nacht auf Donnerstag in einer Toilette auf dem Flughafen Wien abgelegt hat, ist U-Haft verhängt worden. Gegen die Frau werde nun wegen "Verdachts der Tötung eines Kindes bei der Geburt" ermittelt, teilte Friedrich Köhl von der Staatsanwaltschaft Korneuburg am Montag mit. Der Säugling war kurz nach seiner Entdeckung im Spital gestorben.

Die U-Haft sei am Sonntag von der Journalrichterin verhängt worden, sagte der Sprecher der Anklagebehörde. Das der 27-Jährigen angelastete Delikt (Paragraf 79 StGB) sieht eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren vor.

Baby im Mistkübel
Die Nigerianerin war aus Weißrussland gekommen und wollte nach Washington weiterfliegen. Sie hatte das Neugeborene in einer Toilette im Transitbereich in einem Mistkübel abgelegt. Dort wurde das Baby von Mitarbeitern des Reinigungsdienstes entdeckt. Es wurde in das Wiener SMZ Ost - Donauspital eingeliefert, wo es starb.

Video: Neugeborenes in Mistkübel am Flughafen entdeckt

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden