Mi, 18. Oktober 2017

Freeman drehte durch

13.11.2016 19:20

Staatsleugner kam ins Gefängnis

Vor einer Woche erklärte ein 45-Jähriger aus dem Bezirk Braunau in einem Kündigungsschreiben an Polizeichef Andreas Pilsl, dass er die Republik Österreich nicht anerkenne - nun sitzt er im Gefängnis! Als wegen offener Strafen sein Auto gepfändet werden sollte, drohte er mit Millionenklagen und attackierte Polizisten.

Um die 200 "Freemen", die sich auch als OTTP bezeichnen, dürfte es allein in Oberösterreich geben. Einer von ihnen, ein 45-Jähriger aus dem Raum Braunau, hatte erst am vergangenen Montag in einem Schreiben an die Landespolizeidirektion erklärt, dass er keinen Vertrag mit der "Firma Österreich" habe.

Versteigerung geplant
Am vergangenen Freitag sollte  auf seinem Firmengelände ein Pkw versteigert werden - wegen nicht bezahlter Strafen, wie es heißt. Doch der "Freeman" wollte das verhindern, schaltete den Strom ab und wollte dann einen Richter des Bezirksgerichts sowie den Gerichtsvollzieher durch Androhung von Millionenforderungen mittels seiner in Amerika registrierten Firmen zur Unterlassung weiterer Schritte nötigen. Daraufhin wurde die Polizei zur Unterstützung angefordert. Doch der Staatsverweigerer widersetzte sich den Beamten, attackierte und bedrohte sie. Mit Unterstützung der Cobra wurde der 45-Jährige schließlich überwältigt und festgenommen. Er sitzt in Ried in U-Haft!

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