Di, 24. April 2018

Hacker-Virus

13.11.2016 18:14

Unbekannte pünderten Konten!

Hacker sollen österreichweit mittels eines Computer-Virus, eines so genannten "Trojaners", mehrere Konten einer Bank geknackt haben. Mehrere tausend Euro sollen die Unbekannten so erbeutete und nach Bulgarien überwiesen haben. Alleine einem Hermagorer Beamten wurden von den Tätern mehr als 8000 Euro gestohlen.

"Das Opfer wollte etwas einkaufen und hatte seinen Überziehungsrahmen deutlich anheben lassen", schildert ein Polizist. "Ersten Erkenntnissen war es den Tätern im Zuge einer Software-Umstellung gelungen, einen Virus ins System einzuschleusen." Die Täter konnten die bei den betroffenen Konten hinterlegten Daten, wie Telefonnummern ändern. "Danach hoben die Kriminellen teils bei einer Bank in Wien Geld bar ab oder überwiesen es über gehackte Konten nach Bulgarien", heißt es bei der Polizei weiter: "Unsere Ermittlungen laufen weiter."

Von einem Hacker-Angriff hingegen will man bei der betroffenen Bank nichts wissen: "Es ist nicht richtig, dass ein Trojaner eingeschleust wurde", teilt die Pressestelle auf Anfrage mit: "Die eBanking-Nutzer dürften offenbar ,Phishing-Mails‘ erhalten haben. Die betrügerischen Geldüberweisungen waren möglich, da offenbar Kunden leider ihre Sorgfaltspflichten grob fahrlässig verletzt haben."

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