Mi, 22. November 2017

Titelkrimi in der F1

13.11.2016 07:38

Anruf beim Vater! Wolff fordert „Leine“ für Max

Lewis Hamilton sicherte sich am Samstag die Pole für den Brasilien-GP vor Nico Rosberg, der am Sonntag mit einem Sieg Weltmeister werden kann. Mercedes-Teamchef Toto Wolff duldet da keine Einmischung, hat dabei vor allem "Rüpel" Max Verstappen im Visier. Und rief daher kurzerhand dessen Vater an…

Nach den Bestzeiten im Training war Lewis Hamilton auch im Qualifying der Schnellste, dominierte Q1, Q2 und auch Q3 vor Nico Rosberg, der über Untersteuern klagte. Der Brite will mit seinem ersten Sieg in Brasilien den dritten seines Mercedes-Kollegen verhindern, sonst ist der Deutsche frühzeitig Weltmeister.

Die große Gefahr: Einmischung ins WM-Duell. Vor allem durch "Rüpel" Verstappen, der wie schon beim Rempler gegen Rosberg in Mexiko hinter den beiden Mercedes startet.

"Max ist erfrischend, ein brutal guter Rennfahrer - genau das, was die Formel 1 momentan braucht", lobte Wolff den 19-Jährigen zuletzt im Gespräch mit der "Krone". "Aber diese harte Fahrweise gegen einen Titelkandidaten sollte er lassen."

Doch der junge Holländer hat sich noch selten einsichtig gezeigt - was also tun? Richtig: Den Papa anrufen. Wolff machte genau das. Er funkte Jos Verstappen, einst selbst F1-Pilot, an und erklärte ihm, auf den Sohn einzuwirken: "Wenn er mit einer Kollision mit Nico oder Lewis die WM entscheidet, wäre das Negativ-Image perfekt. Ich wollte nur, dass ihm das klar wird." In anderen Worten: Max soll an die "Leine".

Marko sauer auf Wolff
"Wenn Herr Wolff etwas von uns will, soll er die Verantwortlichen von Red Bull kontaktieren und nicht den Vater", tobte Helmut Marko. Andererseits hatte der "Bullen"-Motorsportdirektor jede Kritik an Max weggewischt. Blieb also wirklich nur eine Hoffnung: Der Papa wird’s schon richten.

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