Fr, 24. November 2017

Baby starb im Spital

11.11.2016 09:21

Flughafen-Drama: Nigerianerin festgenommen

Jene 28-jährige Frau aus Nigeria, die in der Nacht auf Donnerstag auf einer Toilette am Flughafen Wien-Schwechat eine Tochter auf die Welt brachte und das Neugeborene in einen Mistkübel warf, ist von der Polizei vorläufig festgenommen worden. Die Frau hatte angegeben, dass sie ihren Anschlussflug in die USA nicht habe verpassen wollen und davon ausgegangen sei, dass ihr Kind bereits tot war.

Die 28-Jährige wurde noch am Donnerstag von der Polizei zur Tat befragt. Die Einvernahme habe aber aufgrund des schlechten psychischen Zustands der Frau vorzeitig abgebrochen werden müssen, sagte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner Freitagfrüh. Noch am Freitag soll die Befragung aber fortgesetzt werden, hieß es.

"Meine Mandantin befand sich einem Ausnahmezustand, sie wollte ihr Baby niemals töten", sagte der Anwalt der Nigerianerin, Wolfgang Blaschitz, gegenüber der "Krone".

Bestürzung über Vorfall
Der Fall sorgt für große Bestürzung, auch bei den krone.at-Usern. Wie berichtet, hatten Reinigungskräfte das Kind in einem Mistkübel auf der Toilettenanlage des Flughafens entdeckt. Es war von der 28-Jährigen nach der Geburt in einen luftdichten Plastiksack gesteckt worden.

Rettungskräften gelang es zunächst, das Baby wiederzubeleben, dabei kam auch ein Defribillator zum Einsatz. Es wurde ins Spital gebracht, die Mediziner konnten das noch so junge Leben letztlich aber nicht mehr retten. Der Säugling starb am Donnerstagvormittag.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden