Sa, 20. Jänner 2018

"Roomle"

09.11.2016 09:18

Linzer Start-up hat bereits eine Million Nutzer

Das 2014 gegründete österreichische Start-up Roomle hat im September eine Million Nutzer seines Möbel-Planungstools verzeichnet. User können mit der App am Handy oder PC ihre Einrichtung in 3D planen und die Möbel auch gleich kaufen. Das Unternehmen hat bereits Geld von der staatlichen Förderbank aws bekommen.

Um sich die geplanten Räume besser vorzustellen, können Roomle-User das Google Cardboard verwenden, eine Halterung aus Karton, die das Smartphone zu einer Virtual-Reality-Brille umfunktioniert. Bei Bedarf vermittelt die App User zu Online-Shops von Möbelhändlern - planen kann man unter anderem mit Möbeln von Ikea, Vitra und Hay. Roomle schneidet dabei am Umsatz der Händler mit, sagte CEO Albert Ortig.

Eine Version 2.0 ist für Ende 2016 angekündigt. Dabei sollen Kaufoptionen verbessert und neuartige Technologien wie Augmented Reality (AR) in die App eingebunden werden. Unter Augmented Reality versteht man die Überlagerung der Realität mit virtuellen Objekten.

Roomle ist ein Ableger der Linzer Digitalagentur Netural. Diese beschäftigt sich beispielsweise mit Apps und 3D-Installationen. Unterstützt wird Roomle vom österreichischen Venture-Capital-Fonds aws Gründerservice, der eine Tochtergesellschaft der staatlichen Förderbank Austria Wirtschaftsservice (aws) ist und in heimische Start-ups investiert. Laut Ortig hat aws einen siebenstelligen Betrag investiert.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden