Sa, 20. Jänner 2018

"Experiment"

06.11.2016 12:47

"Krone"-Redakteur schuftet für den Ironman

"Krone"-Redakteur Christian Rosenzopf berichtet in der Serie "Das Ironman-Experiment" über seine Vorbereitungen auf den härtesten Triathlon der Welt - diesmal geht’s um erste "Fortschritte" im Hallenbad. Zu früher Morgenstunde.

"Wie geht’s dir eigentlich beim Schwimmen?" - diese Frage bekomme ich immer wieder von Lesern und Freunden gestellt.

Tatsächlich ist es meine größte "Baustelle" am Weg zum Ironman.

Dreimal pro Woche geht es für mich ins Klagenfurter Hallenbad, wo es sich - man staune - schon in den frühen Morgenstunden abspielt - als würde gerade ein Ironman stattfinden.

Diesen Freitag war es wieder soweit: Bereits um 7 Uhr sind Dutzende Triathleten im Wasser und schwimmen wie aufgezogen durch die Bahnen.

"Da würde ich ja komplett untergehen", denke ich mir und begebe mich in eine einsame Bahn, wo ich mein eigenes Trainingsprogramm absolviere:
300 Meter einschwimmen, dann folgen 700 Meter lang Technikübungen für Brust, Beine und Rücken, ehe es zum 500 Meter Kraulen geht.

Ein Video davon gibt es hier:



Trainer Helmut Wolf gibt sich viel Mühe und begleitet die Übungen mit Anweisungen:
"Die Arme mehr durchstrecken!" -  "Nein, mehr Körperspannung!" - "Die Finger besser schließen!"  - "Den Kopf nicht so tief ins Wasser!" - "Die Ellbogen besser abwinkeln."

Genau so geht es eine Stunde dahin - und ich habe das Gefühl, als wäre ich wahrhaftig der untalentierteste Schwimmer.

Immer mehr Leute versuchen mir mittlerweile zu helfen, wie Gerald Knes (Chef des Hallenbads), Christian Tamegger (Präsident des Triathlonverbandes) und Mario Kapler (Triathlontrainer), die mir ebenfalls Tipps geben.

Doch dann plötzlich das Unerwartete: "Das war bisher deine beste Schwimmeinheit", lobt Heli - und ich strahle wie ein Einser.

Noch 34 Wochen bleiben Zeit, bis ich die 3,8 Kilometer Schwimmen in 02:20 Stunden schaffen muss...

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