Do, 23. November 2017

Schrecksekunde

06.11.2016 09:40

Hier zerrt der Secret Service Trump von der Bühne

Schrecksekunde für Donald Trump im Wahlkampffinish: Bei einem Auftritt des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten in Reno im US-Bundesstaat Nevada ist es am Samstag zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen. Zwar stellte sich bald heraus, dass es keine echte Gefahr gab, doch die Szene macht deutlich, dass kurz vor dem Wahltag am Dienstag die Anspannung steigt.

Wie in einem Video des Wahlkampfauftritts in Reno zu sehen ist, schirmte Trump während seiner Rede plötzlich seine Augen gegen das Licht der Bühnenscheinwerfer ab - offenbar um besser in die Menge spähen zu können. Nur wenige Sekunden später sprangen auch schon Beamte des Secret Service auf die Bühne und drängten den Präsidentschaftskandidaten durch den Hinterausgang hinaus.

Ruf aus Publikum als Auslöser: "Er hat eine Waffe"
Kurz zuvor soll laut Augenzeugen jemand im Publikum plötzlich gerufen haben: "Er hat eine Waffe." Während Trump in Sicherheit gebracht wurde, ergriffen weitere Sicherheitsbeamte einen Mann, der sich in der Nähe der Bühne befand. Der für den Schutz der Kandidaten zuständige Secret Service bestätigte später, zu dem Vorfall sei es gekommen, als jemand in der Menge das Wort "Waffe" gerufen habe.

Die Person sei den Personenschützern zufolge umgehend ausfindig gemacht, abgeführt und durchsucht worden. Nachdem die Sicherheitskräfte bei dem festgenommenen Mann keine Waffe fanden, wurde er wieder freigelassen. Offenbar hatte er sich in der Menge verdächtig gemacht, weil er ein Schild mit der Aufschrift "Republikaner gegen Trump" in der Hand hielt.

Trump: "Wir sind nicht zu stoppen"
Trump kehrte einige Minuten später zurück auf die Bühne und setzte seine Rede fort. "Niemand hat gesagt, dass es leicht für uns wird", sagte er. "Aber wir sind nicht zu stoppen." Der Präsidentschaftskandidat dankte Secret Service und Polizei für deren "schnelle und professionelle Reaktion".

In den USA wird am Dienstag ein neuer Präsident gewählt. Der Wahlkampf zwischen dem rechtspopulistischen Immobilienmilliardär und seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton ist extrem aufgeheizt. In Umfragen liegt Trump knapp hinter Clinton. Beide versuchen derzeit durch Auftritte in hart umkämpften US-Staaten unentschlossene Wähler für sich zu gewinnen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden