Sa, 25. November 2017

Vierbeiner gerettet

05.11.2016 19:03

Nach Attentat jagt Polizei einen Hundehasser

Wer steckt hinter dem perfiden Giftanschlag? Mit dieser Frage beschäftigt sich jetzt die Polizei, die den noch flüchtigen Attentäter auf Hochtouren jagt. Dieser hatte - wie berichtet - neben einem Bach in St. Georgen am Fillmannsbach ein verbotenes Pestizid ausgestreut, das den Vierbeiner "Willi" fast getötet hätte.

"Die Ermittlungen  laufen, noch haben wir aber keine konkrete Spur", berichtet ein Polizist. Bei seinem Anschlag hatte der Tierhasser die verbotene Substanz "Carbamat" beim Steckenbach ausgestreut, von der beim Gassigehen mit seinem Frauchen (43) der Appenzeller Sennenhund fraß. Als er wenig später Krampfanfälle bekam, brachte ihn die 43-Jährige sofort zu einer Tierärztin nach Mattighofen. Diese konnte den Vierbeiner retten.

Anschlag mit Nervengift
Was bei derartigen Attacken leider nicht immer der Fall ist: Im Vorjahr überlebte "Coco" einen Anschlag mit Nervengift in Ternberg nicht, nur wenige Tage zuvor waren in St. Georgen zwei Vierbeiner vergiftet worden, einer starb. Auch im heurigen Jahr  hatten Sadisten schon vier Attentate mit Hunde-Ködern verübt und mit Nadeln, Angelhaken oder Schrauben gespickte Wurststücke in Prambachkirchen, Linz und Ried ausgelegt. "Es kommt immer öfter vor, dass Leute zu solchen drastischen Mitteln greifen", weiß Johanna Stadler von der Pfotenhilfe Lochen.

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