Sa, 25. November 2017

Einigung in Sicht

04.11.2016 17:10

LH verspricht „große“ Brückenlösung in diesem Jahr

Beim Poker um die Finanzierung der Linzer Donaubrücke deutet nun alles auf eine Trilogie hin. Laut ÖVP-Landeshauptmann Josef Pühringer sei man sich in den zwei Verhandlungsrunden näher gekommen. Noch bis Ende des Jahres wird deshalb nicht nur die Entscheidung fallen, in welchem Ausmaß sich Stadt und Land die 60 Millionen Euro für den Bau der Überquerung aufteilen.

"Eine Vertagung der Entscheidung ist nichts Negatives. Es deutet eigentlich nur darauf hin, dass wir dabei sind, eine gute Lösung zu finden. Diese ist auch groß angelegt", will sich LH Josef Pühringer nicht mangelnde Lösungskompetenz vorwerfen lassen. Details über die groß angelegte Lösung  will er aber nicht verraten: "Wir haben Stillschweigen vereinbart. Es darf aber philosophiert werden!"

Verhandlungsbasis liegt bei 40%
Eine Möglichkeit wäre ein zusätzlicher Deal über die Teilung der Kosten für die zweite Schienenachse, die über die neue Brücke geführt wird. Für das Straßenbahn-Projekt ist  das Land bereit, 45 Prozent der Kosten zu übernehmen. Bei der Donauquerung soll die Verhandlungsbasis bei 40% liegen. Der Linzer SPÖ-Stadtchef Klaus Luger strebt ein 50:50 an. "Beide Seiten wissen, dass es eine Lösung braucht", ist Pühringer auch wegen des guten Gesprächsklimas zuversichtlich.

Wann er  mit LH-Stellvertreter Thomas Stelzer (ÖVP), FPÖ-Verkehrslandesrat Günther Steinkellner und  Landesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ) dem  Linzer Trio Luger, SPÖ-Stadtvize Christian Forsterleitner und FPÖ-Verkehrsstadtrat Markus Hein  gegenüber stehen wird, ist offen. "Ein Termin hat sich als Favorit erwiesen, wir wollen uns aber keinen Druck auferlegen", will Pühringer erst bei einer Fixierung Vollzug melden.

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