Mo, 20. November 2017

Frau (61) als Opfer

04.11.2016 06:14

„Ich wurde mit 60 Cent Lohn pro Stunde abgespeist“

Ihr wurde gesagt, dass sie offiziell als Angestellte geführt wird, einen Vertrag zum Unterschreiben bekam sie aber nicht. Monatslohn wurde auch keiner vereinbart - "das wird schon passen", wurde Waltraud W. gesagt. 100 Euro bekam sie schließlich als Hilfskraft in der Mitarbeiterkantine einer heimischen Großhandelskette.

Offiziell bestätigt oder dementiert wird der Fall von Waltraud W. beim Unternehmen nicht. Die Niederösterreicherin sei keine Mitarbeiterin des Unternehmens - die Kantine werde von einer Cateringfirma betrieben. Konkrete "Krone"-Anfragen blieben am Donnerstag unbeantwortet.

"Möchte gerecht behandelt werden"
Waltraud W. ist nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen: Sonderschule, keine Lehre. "Ich brauch halt einige Zeit, bis ich alles beieinander habe", sagt sie. Aber sie wollte unbedingt arbeiten. Das Angebot einer Bekannten, als Hilfskraft Geschirr zu waschen und ein wenig mitzukochen, kam ihr gelegen. Vor einem halben Jahr hat sie damit begonnen. Die tägliche Arbeitszeit: von 7.15 bis 14 Uhr.

"Die haben mich mit 60 Cent Lohn pro Stunde abgespeist", sagt die besachwaltete Frau, die nur eines will: weiterhin arbeiten dürfen. "Aber ich möchte gerecht behandelt werden!"

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