Fr, 20. Oktober 2017

Kandidatur fix

02.11.2016 21:53

Das Rennen um die Ski-WM

Jetzt ist es offiziell! Am Mittwoch hat der österreichische Ski-Verband Saalbach-Hinterglemm zum Bewerber für die Alpine WM gemacht.

Einstimmig! Der Österreichische Skiverband war sich am Mittwoch bei der Präsidentenkonferenz in Hochfilzen einig: Saalbach-Hinterglemm soll die Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2023 nach Österreich holen. Gegner wird der französische Doppelpack Meribel und Courchevel. Da ist nicht nur Salzburgs Skipräsident Bartl Gensbichler - er ist auch Skiclubobmann in Saalbach-Hinterglemm - außer sich vor Freude, der ganze Ort jubelt. Gehört doch die neuerliche Austragung einer WM nach 1991 zum größten Wunsch der Gemeinde. 2015 bewies man mit zwei Herrenrennen, dass man "King" bei der Organisation großer Sportfeste ist. "Präsident Schröcksnadel hat vor allem der einstimmige Beschluss des Salzburger Landtages gefallen", erklärt Gensbichler.

Speed-Rennen bei Nacht möglich
Der Fahrplan zum Großereignis: Bis 30. April 2017 reicht der ÖSV die Kandidatur bei der FIS ein, ein Jahr später fällt die Entscheidung. "Keine Chance für den Konkurrenten", sehen die Saalbach-Hinterglemmer das Rennen um die WM mit sportlichem Ehrgeiz. Tatsächlich hat Salzburg einige Trümpfe in der Hand, auch eine Weltneuheit: Die Pinzgauer wollen am Zwölferkogel Speedrennen bei Nacht abwickeln. Zirka zwölf Millionen Euro soll die Flutlichtanlage kosten. 2.500 Lux würden Sicherheit und eine Superzeitlupe bei den Fernsehübertragungen garantieren.

"Es ist möglich. Vorteil wären Rennen zur Hauptsendezeit am Abend. Eine Sprintabfahrt würde zusätzlich für Spannung sorgen", sagt Bergbahnen-Chef Peter Mitterer. Aber es sei auch eine Abfahrt "von ganz oben" möglich. Nicht zu vergessen: 130 km/h bei Nacht wären "nur" das Tüpfelchen auf dem "i", denn dass Saalbach-Hinterglemm perfekter Gastgeber ist und ein futuristisches Zielstadion plant, weiß man. Außerdem: "Im Weltcupkalender unterzukommen, ist schwierig, aber wir können bei Absagen innerhalb weniger Wochen einspringen", versichert Gensbichler. Wer soll so ein eingespieltes Team toppen?

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