Di, 17. Oktober 2017

Vom Podest gerutscht

31.10.2016 07:01

Sebastian Vettel rastet aus: „Fuck off, Charlie!“

So einen Ausraster von Sebastian Vettel hat es zumindest vor laufender TV-Kamera noch nie gegeben! In der letzten Runde des Formel-1-Grand Prix von Mexiko wurde der Deutsche von Max Verstappen, der quer durch das Gras abgekürzt hatte, nicht auf Platz drei vorgelassen. Daraufhin brannten bei ihm alle Sicherungen durch: "Fuck off, Charlie!", brüllte er in den Funk in Richtung FIA-Rennleiter (Video oben), der Vettels Meinung nach nicht genug gegen Bösewicht Verstappen unternommen hatte. Am Ende wurde Vettel selbst für ein verbotenes Manöver bestraft und verlor damit Rang drei, den er nach der Strafe für Verstappen erbte.

Der Ferrari-Pilot wurde mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt und fiel damit in der Wertung des drittletzten Rennens dieser Formel-1-Saison auf den fünften Platz zurück.

In der Folge rückten die Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Max Verstappen auf den dritten und vierten Rang vor. Lewis Hamilton hatte den Grand Prix am Sonntag vor seinem Mercedes-Teamrivalen Nico Rosberg gewonnen.

Hier im Video sehen Sie die Highlights des Rennens:

Die Rennkommissare sahen es nach Auswertung von Video-Bildern und Telemetrie-Daten als erwiesen an, dass Vettel in einem Duell mit Ricciardo unerlaubterweise während eines Bremsvorgangs die Fahrtrichtung geändert und damit gegen Artikel 27.5. der Sportregularien verstoßen habe. Der Australier im Red Bull habe daraufhin ausweichen müssen. Die Stewards beschrieben Vettels Manöver als "unnatürliche Richtungsänderung" seines Wagens.

Hier geht's zum Rennbericht!

Red Bull stinksauer
Red-Bull-Boss Helmut Marko war nach der Strafe für Verstappen stinksauer: "Unverständlich! Die Strafe gegen Verstappen war falsch." Verstappen selbst kommentierte den Rennausgang auf dem Grünen Tisch übrigens gewohnt forsch. "Ich denke, er sollte wieder in die Schule gehen, um eine neue Sprache zu lernen", sagte er über Vettel. "Er ist im Moment ein sehr frustrierter Kerl."

Der Wickel zwischen Red Bull und Ferrari!
Und Vettel? Der war noch in der Auslaufrunde absolut stinksauer gewesen und hatte im Cockpit wild mit seinen Armen in Richtung Verstappen herumgefuchtelt. Zu diesem Zeitpunkt wusste der Ferrari-Pilot allerdings noch nicht, dass der Niederländer per Fünf-Sekunden-Strafe von Platz drei auf Rang vier und er selbst von Platz vier auf Rang fünf rückversetzt werden würde. Am Ende war Ricciardo der lachende Dritte ...

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