So, 19. November 2017

Nun Prozess:

30.10.2016 12:40

In die Firmenkassa gegriffen und Beute verspielt

Vertrauen missbraucht: Eine Angestellte soll im Bezirk Wien-Umgebung mehrmals Geld aus der Firmenkassa abgezweigt haben. Insgesamt hat sie laut Anklage 85.000 Euro eingesteckt. Den Großteil der Beute verspielte die 27-jährige Verdächtige anscheinend im Internet. Nun steht die Frau in Korneuburg vor Gericht.

Zuerst bemerkte niemand, dass Geld aus der Kassa fehlte. Doch bei einer „Zwischenbilanz“ waren 85.000 Euro verschwunden. Der Verdacht fiel rasch auf die Mitarbeiterin (27). Laut Ermittlungen soll sie den Betrag illegal an sich gebracht haben. Es stellte sich heraus, dass der Löwenanteil des Geldes in Internet-Spiele geflossen ist. Ihren Job ist die Verdächtige los, nun folgt das gerichtliche Nachspiel.

Ebenfalls abgeschlossen sind die Ermittlungen gegen ein Trio, das in Schwechat abkassiert haben soll. Die drei Mitarbeiter dürften mit betrügerischen Machenschaften von ihrem Dienstgeber Provisionen in Höhe von 70.000 Euro erschlichen haben. Auch sie stehen am Mittwoch vor Gericht.

Noch nicht ausgeforscht konnten hingegen jene Täter werden, die derzeit mit gefälschten E-Mails groß abkassieren wollen. Wieder tarnen die Betrüger ihre gefährlichen elektronischen Nachrichten aus dem Internet als Rechnungen. „Oft enthalten diese Mails die Schadsoftware Cryptolocker, die Dateien auf dem PC verschlüsselt“, warnen Computerexperten. Die Freigabe der Daten müssten sich die Opfer dann teuer erkaufen. Also: Verdächtige E-Mails von Unbekannten nicht öffnen und sofort löschen!

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